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16.12.2013

19:57 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Die Ruhe vor dem Sturm?

Nach starken Konjunkturdaten wenden sich Anleger wieder den europäischen Börsen zu. Der Dax zog am Montag an – und mit ihm das Depot von Kerstin Leitel. Trotzdem sieht sie den frühen Optimismus kritisch.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

DüsseldorfAm Montag schien die Welt für die Börsianer wieder in Ordnung zu sein. Zwar startete der Dax mit Kursverlusten in den Tag, doch nachdem Konjunkturdaten aus Europa positiv überrascht hatten, ging es aufwärts, und das nicht gerade wenig.

Zwar fiel in Frankreich der Einkaufsmanagerindex im Dezember zwar weiter zurück, in Deutschland nimmt die Konjunktur hingegen weiter Fahrt auf - auch wenn sich die Dynamik bei den Dienstleistern etwas abschwächt.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Der Dax zog daraufhin an – und mit ihm mein Depot. Besonders deutlich legten wieder einmal die Aktien von Volkswagen zu: Um über zwei Prozent ging es ins Plus.

Die Gewinne freue mich natürlich, aber vor den Ergebnissen aus der Sitzung der US-Notenbank bleibe ich vorsichtig. Mal sehen, ob der Optimismus der Börsianer nicht verfrüht ist. Schließlich steht der wichtigste Termin in dieser Woche noch bevor.

Kommentare (1)

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Henry

17.12.2013, 10:40 Uhr

Die drei Laien bei der Arbeit: wenn ich mir deren Geschwätz durchlese kommt mir das Grausen. Keiner hat den Dax geschlagen. Wozu die ganze Sysiphusarbeit? Hätten die Herren und die Dame am Anfag des Jahres eine DAX-ETF gekauft, stünden sie jetzt wesentlich da! Anstatt dessen geschwurbelt Worte. Ahnung hat von der Börse hat von den dreien keiner ... sonst würden sie ihr Geld nicht dort im HB mit Geschwätz verdienen. Traurig.

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