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18.06.2013

20:08 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Die Zeichen stehen auf Wachstum

Die Börsenwelt wartet am Mittwoch gespannt auf den weiteren Kurs der US-Notenbank. Beinahe ebenso spannend ist für Autor Jürgen Röder der Höhenflug einer Aktie in seinem Depot, die noch von seiner Vorgängerin stammt.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Wird sich am Mittwoch die weitere Entwicklung der Börsen entscheiden, wenn die US-Notenbank sich zur künftigen Geldpolitik äußert?  Ich glaube eher an eine Weichenstellung für steigende Kurse. Schließlich hält sich beispielsweise der Dax wieder über seinem ehemaligen Rekordhoch aus dem Jahr 2007 von 8152 Zählern.

Die deutliche Korrektur seit Mai, als der Leitindex noch bei 8539 Zählern notierte,  ist für mich derzeit eine gesunde Konsolidierung.  Meinen Optimismus teilt zum Beispiel auch Sentix, Anbieter von Stimmungsindikatoren und Sentimentanalysen in Europa. Die Experten für Börsenpsychologie sind überzeugt: „Der Trend ist intakt, das Jahreshoch im Dax liegt noch vor uns.“

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Langsam unheimlich ist mir aber der rasante Kursanstieg der Francotyp-Postalia-Aktie, die noch meine Vorgängerin Jessica Schwarzer  gekauft hat. Das Papier des Frank- und Kuvertiermaschinen-Herstellers eilt von Hoch zu Hoch und hat seit dem Kauf Ende Januar 2013 mehr als 30 Prozent zugelegt. 

Der Wert steht bei mir künftig unter besonderer Beobachtung. Falls der Kurs unter 3,40 Euro fällt, werde ich spätestens die Reißleine ziehen und die gesamte Position verkaufen.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

18.06.2013, 20:31 Uhr

Wer glaubt denn allen Ernstes noch an effektives Wachstum??

Wahrheit_tut_weh

18.06.2013, 21:01 Uhr

Das einzige was in Zukunft wachsen wird, ist der Zorn der Massen!!!

Bumm_Bumm_Bumm_Bumm_Bumm

18.06.2013, 21:04 Uhr

Hört Ihr sie auch ... die Propaganda-Trommeln ...

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