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11.11.2013

20:51 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Doppelte Erwartungen

Am Dienstag wird es spannend: Es gibt einige Quartalsberichte deutscher Unternehmen zu verarbeiten. Dabei richtet Kerstin Leitel ihren Fokus vor allem auf die Ergebnisse von Henkel und der Deutschen Post.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Der Start in die Woche verlief noch ruhig. Es wurden kaum Quartalsergebnisse veröffentlicht, und auch Konjunkturdaten waren rar. Doch ab Dienstag ist das anders: Es gibt es wieder unzählige Quartalsberichte zu verarbeiten. Für mich stehen die Ergebnisse von Henkel und Deutscher Post im Vordergrund.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Die Henkel-Aktie habe ich ziemlich genau vor einem Jahr gekauft. Seitdem ging es kräftig nach oben, um insgesamt 30 Prozent. Richtig Schub für mein Depot gab es trotzdem nicht - schließlich war ich bei meinem Einstieg (zu) vorsichtig und habe nur rund 1 200 Euro investiert. Aber viele Analysten hatten da schon gewarnt, dass die Aktie zu teuer sei.

Bei der Deutschen Post war ich mutiger und habe fast 5 000 Euro eingesetzt. Seitdem ist der Kurs des Logistikkonzerns aber leider nur knapp zwei Prozent gestiegen. Ich hoffe nun auf weitere Kursgewinne - bei beiden Aktien.

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