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14.11.2013

20:20 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Eine Frage der Stimmung

Ein Dax-Stand oberhalb der 9000-Punkte muss nicht immer optimistisch stimmen, sagt Georgius Kokologiannis, Jürgen Röder fragt sich, ob Janet Yellen Märkten ohne Not hilft. Und Kerstin Leitel setzt auf Diamanten.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Für 23 Millionen Euro wurde die Tage in Genf ein orangefarbener Diamant versteigert und auch aus Australien kamen Meldungen, dass Diamanten ungewöhnlich hohe Preise erzielten. Wer die Käufer waren, ist unbekannt – aber auch als Investor sollte man vielleicht einmal überlegen, ob sich nicht vielleicht ein Kauf lohnt, meint Arnim Koge von Vertiva Family Office.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Mittlerweile gibt es Fonds, die in Diamanten investieren, man kann Diamanten aber auch direkt kaufen. Man sollte dabei darauf achten, dass die Steine einen Zertifikatsnachweis besitzen, dass sie keine „Blutdiamanten“ sind, und dass nur farblose, rundgeschliffene Diamanten zwischen feinem Weiß (G) und hochfeinem Weiß (D) verwendet werden, sagt Koge. „Werden alle diese Kriterien berücksichtigt, sind Diamanten durchaus eine Anlagevariante für den kleinen wie den großen Geldbeutel“. Also doch „a girl´s best friend“…

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