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15.10.2013

20:11 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Einsteigen oder Gewinne mitnehmen?

Am Donnerstag endet die Deadline. Dann müssen die Parteien in den USA eine Lösung im Haushaltsstreit präsentieren. Doch was kommt dann auf die Aktienmärkte zu? Die Autoren sind sich unschlüssig.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Selbstverständlich wird man sich in den USA beim Streit um Haushalt und Schuldenobergrenze auch diesmal einigen. Weniger sicher ist allerdings, was am Aktienmarkt nach dem Schlussakt dieser immer gleichen Washingtoner Schmierenkomödie passiert. Die meisten Experten erwarten eine so genannte „Erleichterungsrally“ angesichts der abgewendeten vermeintlichen Katastrophe. Ich dagegen schließe Gewinnmitnahmen nicht aus.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Zu viele Investoren sind zuletzt aus rein taktischer Erwägung eingestiegen – nicht trotz, sondern gerade wegen des Konflikts zwischen Republikanern und Demokraten. Waren es früher vor allem ausgebuffte Profis, die auf ein nur Eingeweihten bekanntes Kursmuster gewettet haben – zunächst runter, nach der Einigung kräftig rauf - so hat sich diese Statistik mittlerweile bis zum letzten privaten Gelegenheitsspekulanten rumgesprochen.

Auch viele von ihnen dürften in den vergangenen Tagen eingestiegen sein im Glauben an ein praktisch risikofreies Geschäft – im Fachjargon auch als so genannter „free lunch“ bezeichnet. Wenn aber kaum jemand der Börse den Rücken gekehrt hatte, weil diesmal niemand ernsthaft Angst hatte vor dem Undenkbaren: Wessen Wiedereinstiegs-Käufe sollten dann für das herbeigesehnte Kursfeuerwerk sorgen?

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

15.10.2013, 22:53 Uhr

sell on good news...

maak08

15.10.2013, 23:22 Uhr

Dieses lächerliche Rumgefachsimpel und jämmerliche Versuchen entgegen aller Empirie und Theorie den Markt zu schlagen ist ja wirklich vollends unseriös und überflüssig.
Wieso erklärt ihr nicht lieber, warum sowas keinen Sinn macht. Selten so einen Murks gelesen

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