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13.11.2013

20:46 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Erst mal ruhig bleiben

Die Korrektur am Aktienmarkt könnte nahen – doch während das spekulative Depots sich über Zertifikate absichert, ist es für allgemeine Panik zu früh. Heute und morgen wird genug Liquidität am Markt vorhanden sein.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

War der Handelstag am Mittwoch der Auftakt für eine Korrektur? Mal abwarten. Eigentlich gab es keine neue Nachricht, die dafür hätte sorgen können, dass der deutsche Leitindex zwischenzeitlich mehr als ein Prozent verloren hat. Doch wie heißt noch ein schöner Börsenspruch: Zum Ausstieg wird nicht geklingelt. Doch soweit ist die Situation noch lange nicht.   Um anschließend - nach geeigneten Signalen – dann wieder auf eine Jahresendrally setzen zu können.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Mein Szenario bleibt aber erhalten: Mit meinen Reverse-Bonuszertifikaten auf den Dax, deren Wert bei fallenden Kursen steigt, versuche ich die meiner Meinung nach zwingende Korrektur ohne größere Verluste zu überstehen. Im Bereich zwischen 8700 und 8500 Punkten beim Dax plane ich, diese Produkte wieder zu verkaufen.

Das ist zumindest der Plan. Ob der so aufgeht, werden die nächsten Wochen zeigen.

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