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26.07.2013

16:17 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Es bleibt spannend

Vom Sommerloch ist bisher keine Spur. Quartalsbilanzen und Konjunkturdaten könnten für Bewegung sorgen. Zudem bleibt noch eine wichtige Frage offen: Kommt eine Herbstrally?

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Von Sommerloch weit und breit keine Spur: Auch in der nächsten Woche haben die Investoren zahlreiche Quartalsberichte zu verarbeiten, und an Konjunkturdaten mangelt es ebensowenig.

Allerdings erst ab Dienstag: Dann kommen unter anderem die Ergebnisse der Deutschen Bank, Fresenius und Fresenius Medical Care, MAN und von Infineon, Mittwoch geht es weiter mit Bayer, VW und Hugo Boss, Donnerstag mit BMW und Siemens und Freitag mit der Allianz. Dann wird auch – wie jeden ersten Freitag im Monat – der amerikanische Arbeitsmarktbericht veröffentlicht.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Donnerstag entscheidet die EZB über ihr weiteres Vorgehen. Nachdem sich die Notenbank auf der letzten Ratssitzung auf längerfristig niedrige Zinsen festgelegt hat, dürfte sie nun die neue Politik genauer erläutern, prognostiziert die Commerzbank. „Zusätzliche expansive Maßnahmen erwarten wir diesmal nicht“. Und auch von der US-Notenbank, die bereits am Mittwoch über ihre Geldpolitik berät, werden keine Neuigkeiten erwartet.

Langweilig wird es trotzdem nicht werden. Das war es allerdings auch in der vergangenen Woche nicht, und trotzdem hat der Dax keinen Boden gutgemacht. Mal sehen, wie das Fazit dieser Börsenwoche ausfällt.

Kommentare (2)

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Jorge

28.07.2013, 19:41 Uhr

Wo sind die Tagesergebnisse vom vergangenen Freitag?
Ich muss gestehen, dass ich so gerne die Tagesergebnisse sehe,um festzustellen, dass ich - in den wirklich meisten Fällen - mit meinen Testkonten etwas besser liege als die "Experten" vom Handelsblatt.

Da ich meine Konten nicht beim Handelsblatt habe, würde
mich mal interessieren, ob dort am Ende beim "Vermögensstand" auch realistische fiktive Transaktionskosten eingeflossen sind.

Account gelöscht!

29.07.2013, 15:10 Uhr

Lieber Leser Jorge,
vielen Dank für Ihre Nachfrage. Natürlich werden bei jedem Kauf oder Verkauf Transaktionskosten ab gezogen. Die betragen jeweils 0,25 Prozent der kompletten Transaktionssumme.

Beste Grüsse

Jürgen Röder

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