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05.08.2013

19:18 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

ETF statt Einzeltitel

Hinterher ist man meist schlauer. Das geht auch Autorin Kerstin Leitel mit ihrem ETF auf Italien-Anleihen so. Jürgen Röder sieht indes spannende Zeiten aufziehen – und setzt auf ein taktisches Investment.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Vor den zahlreichen Unternehmenszahlen ist dieser Woche ist dem Dax etwas die Puste ausgegangen. Für den MDax dagegen geht es weiter aufwärts — wie schon seit Monaten. Sicher: Das ist keine Garantie, dass es so weiter geht. Aber viele Unternehmen aus der zweiten Reihe haben Potenzial, sagen Analysten. Das glaube ich auch.

Die aktuellen Konjunkturdaten deuten zumindest auch darauf hin, wie die Experten von MM Warburg schreiben: Die für Juli gemeldeten Werte „legen nahe, dass die von uns bereits seit längerem erwartete (moderate) wirtschaftliche Belebung der deutschen Wirtschaft nun mit etwas Verspätung beginnen könnte“, heißt es so in einer kürzlich veröffentlichten Studie.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Um das Risiko einer Fehlinvestition zu mindern, habe ich aber keinen Einzeltitel gekauft, sondern einen börsengehandelten Indexfonds, ein ETF auf den MDax. Knapp 4000 Euro habe ich für 30 Anteile an dem iShares MDax (WKN: 593392) ausgegeben. Die darin am stärksten gewichteten Papiere sind EADS, Brenntag und Kabel Deutschland. Aber auch Gea, MTU, Hannover Rück und Symrise sind vorne dabei.

Ein gutes Paket, hoffe ich. Auch wenn es das nicht zum Schnäppchenpreis gab.

Kommentare (3)

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Evil-Bert

05.08.2013, 23:08 Uhr

Meine Strategie: Gewinn ;-) geplante 20% bis Ende des Jahres
-Amundi ETF Leveraged MSCI USA Daily UCITS ETF EUR (A0X8ZS)
-OJSC MAG. S(A0MVY2)
-DISCOVER FINANCIAL SERVICES (A0MUES)

Mal schauen wer Ende des Jahres besser dasteht!?

Rosinenpicker

06.08.2013, 08:32 Uhr

ETF statt Einzeltitel

Gute Entscheidung, falscher Zeitpunkt. Trotzdem viel Glück damit.

Schnaeppchenjaeger

06.08.2013, 08:34 Uhr

Warum gerade diese beiden Einzeltitel?

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