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03.02.2014

18:05 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Euro-Zone im Aufwind

Die Auftragseingänge für Unternehmen aus der Euro-Zone waren gut wie schon lange nicht mehr. Auch die angeschlagenen Peripherie-Staaten konnten Erfolge aufweisen. Alexander Kovalenko bereitet das große Freude.

Alexander Kovalenko

Alexander Kovalenko

Die Unternehmen aus der Euro-Zone haben im Januar 2014 die höchsten Auftragseingänge seit Januar 2011 erzielt. Diese Entwicklung war am stärksten in Deutschland ausgeprägt, in der Euro-Peripherie verlief es ebenfalls positiv, Frankreich bildete das Schlusslicht.

Wichtig für unser Depot: Die angeschlagenen Peripherie-Staaten konnten Erfolge aufweisen. China, USA und Großbritannien haben dagegen eher enttäuschende Auftragseingangswerte geliefert.

Alexander Kovalenko

Der Anleger

Alexander Kovalenko arbeitet für Bayerische Vermögen. „Wir machen normalerweise keine Prognosen, weil es aus unserer Sicht eher wenig Sinn macht“, sagt er. „Wir können nur sagen, dass die Aktien für uns aktuell eine stark bevorzugte Anlageklasse darstellen, und hier vor allem die (süd)europäischen Aktien, die noch deutlich unter ihrem Fair-Wert gehandelt werden. Dazu kommt eine Dividendenrendite von durchschnittlich etwa drei Prozent. Bei Aktien sehen wir also trotz eventuellen und sogar eher wahrscheinlichen Korrekturen ein sehr attraktives Chance/Risiko-Profil!“

Die Strategie

Das Social-Trading-Depot versteht sich als Kombination eines langfristig orientierten Kernportfolios und der innovativen Anlageform des Social Trading. Einen Anteil von 60 bis 70 Prozent bildet ein Aktienportfolio, das einen Value-Ansatz verfolgt: Es wird in zehn bis 15 stark unterbewertete Einzeltitel aus dem breiten europäischen Aktienmarkt investiert, wobei die Selektion der Einzeltitel mittels Analyse der Fundamentalkriterien beziehungsweise der Bilanzdaten erfolgt. Der Social-Trading-Anteil beträgt zwischen 30 und 40 Prozent und wird in wikifolio-Indexzertifikate investiert: Diese bilden unterschiedliche Strategien von Top-Tradern auf wikifolio.com ab. Das Social-Trading-Depot soll in der Regel voll investiert sein. Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet und sieht nur selten Umschichtungen vor. Betreut wird das Social-Trading-Depot von Bayerische Vermögen AG.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auf der Unternehmensebene hat Anglo American Platinum (gehört zu 80% Anglo American aus unserem Kernportfolio)  die Rückkehr in die Gewinnzone vermeldet. Vivendi erwartet rund 200 Millionen Euro Ersparnis aus der Kooperation mit Bouygues Telecom. Der Absatz von Automobilen ist in Frankreich und in Spanien im Januar den fünften Monat in Folge gestiegen. Eine Erholung des europäischen Automarktes sollte die Geschäfts- beziehungsweise Gewinn/Verlustlage von Peugeot – unserem Depotbestandteil - positiv beeinflussen.

Bei den beiden Wikifolios mit Fokus auf den US-Markt wurden jeweils nur Trades zur Gewichtungsanpassung vorgenommen. Laut NYSE-Händlern war das schwache Quartalsergebnis von Amazon letzte Woche für die gedrückte Stimmung an den US-Börsen verantwortlich. Bei Google dagegen haben die Analysten der Deutschen Bank das Kursziel auf 1310 US-Dollar angehoben.

Bei den Dax-orientierten Depots war die Volatilität des Index zu spüren: Vergangene Woche waren die Hälfte der 30 meistgehandelten Werte auf wikifolio.com Produkte auf den Dax. Das Daytrading-Wikifolio „SR wisdom capital spekulativ“ konnte mit dem Kauf und dem schnell darauffolgenden Verkauf von Siemens kurzfristige Gewinne einfahren.  

Kommentare (1)

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IsaakNewton

03.02.2014, 19:59 Uhr

Man sollte wissen, dass alles was ein Tornado heraufgesogen hat, irgendwann wieder herunterfaellt.

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