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13.10.2013

15:12 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Für Gold-Fans kommt es immer dicker

Georgios Kokologiannis ärgert sich, dass er in Sachen Gold zu zögerlich war. Jürgen Röder rechnet mit einer Korrektur im Dax. Und Kerstin Leitel gewinnt dem US-Haushaltsstreit auch eine gute Seite ab. Die Musterdepots.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Habe ich mich zu früh von meinen Investments getrennt? Schließlich war der Verkauf von meinen Sprint- und Outperformancezertifikaten in Höhe von insgesamt 36.000 Euro eine große Veränderung in meinem Depot. Die Antwort auf diese Frage werde ich vermutlich bereits in dieser Börsenwoche erhalten. Schließlich dürfte sich in den nächsten Tagen zumindest eine Vorentscheidung zum US-Haushaltstreit geben.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Doch auch wenn der Dax in dieser Woche ein neues Jahreshoch markieren und anschließend über 9.000 Zähler steigen sollte, wie geht es dann weiter?  Fällt dann die Jahresendrally aus oder erreichen wir dann bis Ende des Jahres fünfstellige Notierungen beim deutschen Leitindex?

Das wiederum erscheint mir unwahrscheinlich. Allein deswegen erwarte ich noch eine Kurskorrektur in der nächsten Zeit. Dazu passt auch die Information, dass viele Insider aus den Top-Etagen der börsennotierten Unternehmen in Deutschland sich von Aktien getrennt haben.

Kommentare (1)

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Papiergeldnote

14.10.2013, 12:41 Uhr

Sich ärgern wegen Option auf Geld im Depot? Bringt nichts!

Nur wenn man mit Gewinn/Verlust verkauft wird es real. Dazu können alle Banken einen großen Chor anstimmen...

Ich persönlich investiere nur noch in eigene Unternehmungen ;-)

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