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28.01.2013

19:03 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Hoffen auf den Turnaround

Seit Monaten befindet sich die Aktie von Eon auf Talfahrt. Redakteurin Jessica Schwarzer hat somit nach Apple ihr nächstes Sorgenkind im Depot. Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf Konzernchef Teyssen.

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

Eon ist das große Sorgenkind in meinem Depot, nachdem ich meine Apple-Aktien verkauft habe. Auch mein  Engagement bei Deutschlands größtem Strom- und Gaskonzern will einfach nicht aufgehen. Gut 13 Prozent oder fast 400 Euro habe ich mit dieser Position versenkt, seit ich Mitte November eingestiegen bin.

Jessica Schwarzer

Die Redakteurin

Das Auf und Ab an der Börse, Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen - das beschäftigt mich seit Jahren. Nicht nur als Finanzredakteurin, auch privat. Für Handelsblatt Online schreibe ich regelmäßig über Trends an den Märkten und darüber, wie Anleger diese umsetzen können. Mein Depot ist das spekulative.

Die Strategie

Spekulativ bedeutet für mich nicht, wild zu zocken, sondern Chancen zu nutzen. Natürlich muss ich dafür entsprechend höhere Risiken eingehen. Um diese Risiken halbwegs unter Kontrolle zu behalten, setze ich in meinem Musterdepot auf breite Streuung. Konkret heißt das beispielsweise, dass ich zwar auf Anleihen mit schwächerer Bonität, also Junk Bonds, oder Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern setze, aber dazu einen entsprechenden ETF wähle. Einzeltitel, Zertifikate und vielleicht auch Hybridanleihen mische ich bei.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auch am Montag ging es wieder abwärts, wie eigentlich seit Wochen immer wieder. Die Nervosität ist groß. Analysten verweisen auf eine Investorenveranstaltung, bei der der Konzern mit Aussagen zum Ausblick enttäuschen könnte.

Enttäuschungen haben die Anleger in den vergangenen Monaten viele erlebt, die Aktie kam 2012 kräftig unter die Räder. Erst im November hat Konzernchef Johannes Teyssen das Gewinnziel für 2013 kassiert. Die Aktie war daraufhin empfindlich abgeschmiert – und ich bin eingestiegen.

Am Mittwoch nun berichtet Teyssen, wie die Geschäfte zuletzt gelaufen sind. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2012 rechnet Eon wieder mit Gewinnen. Hoffentlich überrascht der Konzern dieses Mal positiv – den Anlegern wäre es zu gönnen. Und meinem Depot würde das auch gut tun.

Kommentare (1)

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OLDENDORP

29.01.2013, 10:39 Uhr

................
EON SE
................
..
evtl. nochmal div.
kürzung...........
..
intakter abwärtstrend
potential bis € 12,50
..
ab € 14,42 seitwärts-
...........bewegung..

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