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16.12.2012

15:54 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Ist die Lage besser als die Stimmung?

Der Blick in die USA offenbart für unsere Redakteure manch positive Überraschung, selbst wenn Jessica Schwarzer ein IT-Gigant Sorgen bereitet. Gebannt blicken alle drei jedoch auf die nahende US-Fiskalklippe.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Deutsche Aktionäre dürften mit der Entwicklung ihres Depots in diesem Jahr zufrieden sein. Seit Jahresanfang hat der Dax fast 30 Prozent gewonnen, und selbst in den vergangenen Handelstagen ging es noch leicht aufwärts, obwohl viele Investoren schon überlegen, was das Jahr 2013 bringen wird.

Und noch kann man das alte Jahr wirklich nicht abhaken: Der Haushaltsstreit in den USA ist schließlich nicht geklärt und dürfte uns in den kommenden Tagen beschäftigen. Zudem stehen einige Konjunkturdaten auf der Agenda. Am Montag wird wohl der Empire-State-Index für Dezember im Mittelpunkt stehen, zudem spricht Jeffrey Lacker von der Federal Reserve Bank of Richmond. Einige Quartalszahlen werden auch noch veröffentlicht vor Weihnachten.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Für mein Depot besonders wichtig: Die Ergebnisse von SAP-Konkurrent Oracle am Dienstag. Ich werde mich also noch nicht vorzeitig in die Feiertage verabschieden und muss sehen, dass ich meine Weihnachtsgeschenke dann im Licht der vierten Adventskerze einpacke.

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Apropos Geschenke: Auf der Weihnachtsfeier der Handelsblatt-Redaktion wurden einige meiner Kollegen für ihre guten Leistungen in diesem Jahr geehrt. Als Preis für die intern als „Handelsblatt-Oscar“ bezeichnete Anerkennung gab es ein Kindle Fire. Das freut mich nicht nur für meine Kollegen: Schließlich ist der Kindle ein Produkt von Amazon, und die Aktien des Online-Händlers habe ich in meinem Depot.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

18.12.2012, 11:39 Uhr

"Ist die Lage besser als die Stimmung?"

Eher umgekehrt!

Hopfen_und_Malz

18.12.2012, 14:05 Uhr

"Sehr viel größer sollten meine Verluste aber nicht werden."

Beten hilft.
Oder SL setzen.

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