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26.09.2013

20:38 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Italien steht vor Bewährungsprobe

An den Finanzmärkten sorgt die wachsende Unsicherheit über die Regierungskoalition in Italien für große Unsicherheit. Bei einem Bruch sieht Kerstin Leitel bereits schwere Zeiten auf das Land zukommen.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

„Wir sind alle Silvio Berlusconi“, sagte eine Abgeordnete von Berlusconis Partei PdL. Dem stimme ich zwar nicht zu - aber offenbar andere Mitglieder der Partei. Diese drohen mit ihrem Rücktritt, sollte der frühere Regierungschef aus dem Senat ausgeschlossen werden.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Ein Senatsausschuss soll Ende nächster Woche darüber entscheiden, ob der 76-Jährige seinen Sitz im Oberhaus behalten darf. Es geht also mal wieder drunter und drüber in Italien. Der Streit gefährdet nicht nur die Stabilität der aktuellen Regierung, sondern auch den langfristigen Reformprozess, warnen Analysten. Und vor diesem Wochenende steht noch eine große Anleiheemission an, auf die die Investoren gespannt warten.

Gut, dass ich nicht in das Land investiert habe. Zwar ist die Stimmung auch hierzulande gerade etwas gedämpft, doch sehe ich dadurch keinen Anlass, etwas an meinem Depot etwas zu ändern. Der Dax wird sich mittel- und langfristig weiter aufwärts laufen, davon bin ich überzeugt.

Kommentare (1)

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26.09.2013, 21:15 Uhr

Italiener totreden zu wollen, ist die Auferstehung.

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