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19.12.2013

19:53 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Kalkulierte Verwirrung

Der Anfang vom Ende der expansiven Geldpolitik der US-Notenbank beschäftigt auch unsere Autoren. Jürgen Röder attestiert der Fed eine clevere Entscheidung und rechnet in diesem Jahr mit keinen größeren Verlusten mehr.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Die Reaktion der Börsianer auf die Entscheidung der US-Notenbank ist natürlich sehr erfreulich. Es geht also weiter aufwärts – zunächst.

Denn „obwohl der US-Notenbank ein glatter Einstieg in den Ausstieg aus dem Wertpapierkaufprogramm gelungen ist, dürfte mit näher rückendem Ende der quantitativen Maßnahmen die Nervosität der Anleger wieder steigen“, warnen die Börsenexperten der Helaba. „Die Party geht allmählich zu Ende“, schreiben sie.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

„Bestenfalls können die Märkte den Schwung aus 2013 mit ins neue Jahr nehmen. Dax-Notierungen jenseits von 9500 Punkten sollten unseres Erachtens genutzt werden, um bei Aktien Kasse zu machen“.

Das klingt für Anleger wie mich, die auf steigende Kurse setzen, nicht gut. Aber dass das neue Jahr nicht eben leicht wird, sagen ja viele. Vermutlich werde ich demnächst tatsächlich die eine oder andere Aktie verkaufen.

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