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04.12.2013

20:05 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Keine Garantie für die Jahresend-Rally

Die Korrektur an den Aktienmärkten war längst hinfällig. Unsere Redakteure richten ihren Blick aber schon wieder nach vorne. Im Fokus steht jetzt eine mögliche Jahresend-Rally. Jürgen Röder ist dabei guter Dinge.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Auch wenn das Börsenphänomen in den allermeisten Fällen tatsächlich zu beobachten ist: Eine Garantie auf eine Jahresend-Rally gibt es eben nicht. Daran werden nun die statistikgläubigen Anleger schmerzhaft erinnert, die in Erwartung praktisch sicher geglaubter Gewinne noch kurzfristig auf den Aktienzug aufgesprungen sind.

So liegt zwar zum Beispiel die durchschnittliche Dezember-Performance des Dax seit seiner Einführung vor 15 Jahren bei 3,2 Prozent Plus.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Doch Ausnahmen bestätigen nun mal auch diese Regeln: Nach den ersten Handelstagen im Dezember dieses Jahres steht der Leitindex mit einem Verlust von über drei Prozent deutlich im roten Bereich.

Schlagartig ist die bisherige Partystimmung verflogen, schon rechnen die ersten Experten mit einer längeren Abwärtsphase. Deutlich unter 9000 Punkte könne der Dax jetzt abrutschen, warnt beispielsweise  Commerzbank-Analyst Christoph Geyer. Mit meiner defensiven Depotaufstellung sehe ich solch einem Szenario äußerst gelassen entgegen.

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