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17.11.2013

12:12 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

„Notenbanker aller Länder vereinigt Euch“

Bei Rekordniedrigzinsen stellt man sich die Frage, wie es weitergehen wird. Jürgen Röder vermutet, dass erst mal nichts passiert. Und Georgios Kokologiannis erinnert die Notenbank-Politik an einen Ausspruch von Weltrang.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Der Dax hat in der vergangenen Woche einen starken Auftritt gezeigt: Beinahe hätte der deutsche Leitindex das bisherige Allzeithoch bei 9193 Zählern geknackt, es fehlten letztendlich nur fünf Punkte. Seit Anfang September hat es keinen einzigen Handelstag gegeben, den das Börsenbarometer mit einem deutlichen Minus beendete.

Das ist erstaunlich, auch weil September und Oktober doch immer zu schwächeren Börsenmonaten zählen und oft eine hohe Volatilität aufweisen. Wie wird es weitergehen? Ich erwarte in dieser Woche eher eine Seitwärtsbewegung.

Viele institutionelle Anleger dürften sich bei Kursen von rund 9200 Punkten von ihren Aktien trennen, im Gegenzug warten noch viele Investoren auf Kaufchancen, die sich im Bereich von 9000 Punkten eröffnen sollten. In der Summe dürfte der Markt deshalb auf der Stelle treten.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

18.11.2013, 17:08 Uhr

Hallo Frau Leitel,
welchen Grund haben sie ihr Investment in db x-trackers II IBOXX GLOBAL weiter zu halten, bzw welches Potential sehen sie bei dem Titel noch?
Viele Grüße

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