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24.03.2013

09:40 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Nur eine kleine Korrektur?

War es das mit der Rekordjagd oder was es nur eine kleine Korrektur? Analysten glauben langfristig an neue Allzeithochs und unserer Redakteure hoffen ebenfalls auf steigende Kurse. Konjunkturdaten könnten helfen.

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

Rekordjagd beendet? In der vergangenen Woche hat der Dax mehr als ein Prozent eingebüßt. Die Zypern-Krise hat sich zum Bremsklotz für die Börsen entwickelt. In der Karwoche stehen die Chancen für ein neues Rekordhoch des Dax wohl auch eher schlecht.

Dass das Börsenbarometer sein Allzeithoch bei 8.157 Punkten bald knackt, ist aber unter Experten ausgemachte Sache.

Jessica Schwarzer

Die Redakteurin

Das Auf und Ab an der Börse, Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen - das beschäftigt mich seit Jahren. Nicht nur als Finanzredakteurin, auch privat. Für Handelsblatt Online schreibe ich regelmäßig über Trends an den Märkten und darüber, wie Anleger diese umsetzen können. Mein Depot ist das spekulative.

Die Strategie

Spekulativ bedeutet für mich nicht, wild zu zocken, sondern Chancen zu nutzen. Natürlich muss ich dafür entsprechend höhere Risiken eingehen. Um diese Risiken halbwegs unter Kontrolle zu behalten, setze ich in meinem Musterdepot auf breite Streuung. Konkret heißt das beispielsweise, dass ich zwar auf Anleihen mit schwächerer Bonität, also Junk Bonds, oder Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern setze, aber dazu einen entsprechenden ETF wähle. Einzeltitel, Zertifikate und vielleicht auch Hybridanleihen mische ich bei.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Hoffentlich haben sie Recht. Die Analysten der Commerzbank haben am Freitag sogar noch mal betont, dass sie trotz des anhaltenden Gegenwinds aus dem Euro-Raum weiterhin erwarten, dass der Dax im Laufe des Jahres auf ein neues Hoch bei 8.500 Punkten steigen wird. Ganz so optimistisch bin ich nicht, aber der alte Rekord sollte schon fallen.

In der Karwoche könnte aber Störfeuer von der Konjunkturfront kommen. Experten gehen davon aus, dass das US-Verbrauchervertrauen steigt. Am Dienstag wissen wir, ob sie Recht haben. Tags darauf stehen die Stimmungsbarometer für Deutschland und die Euro-Zone auf der Agenda. Auch hier erwarten Experten jeweils einen leichten Anstieg. Die Woche wird also spannend.

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