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06.11.2013

20:19 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Obama tut den Finanzmärkten gut

Auf der Suche nach einem Turnaround-Wert ist Jürgen Röder endlich fündig geworden. Kerstin Leitel machen derweil die hohen Kursgewinne misstrauisch. Und Georgios Kokologiannis feiert den Jahrestag des US-Präsidenten.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Auf der Suche nach einem Turnaround-Kandidaten habe ich einen neuen gefunden. Die Aktie von Heidelberger Druck. Zwar steckt das Unternehmen noch immer in den roten Zahlen, aber die Tendenz geht in die Gewinnzone. Preiserhöhungen und das strikte Sparprogramm zeigen bei dem angeschlagenen Maschinenbauer Wirkung. Im laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen erstmals seit dem Geschäftsjahr 2007/2008 wieder einen Jahresüberschuss zu erzielen.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auch der Chart Von Heidelberger Druck sieht meiner Meinung nach positiv aus. Trotz der zuletzt deutlichen Kursgewinne hat die Aktie das Potenzial, im nächsten Jahr die Marke von vier Euro zu erreichen – angesichts des derzeitigen Kurses von 2,30 Euro ist noch viel Luft nach oben.

Ich hätte gerne über ein Zertifikat in die Aktie investiert, doch es gibt für mich keins mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis auf dem Markt. Lediglich Hebelprodukte sind verfügbar, doch auf gehebelte mögliche Verluste verzichte ich lieber. Denn angesichts des rasanten Dax-Anstieges in den vergangenen Wochen kann es immer noch eine schnelle Korrektur geben.

Kommentare (1)

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Republikaner

06.11.2013, 20:52 Uhr

uiii: und ich bin jetzt bei 15736 short gegangen - Bäume wachsen nur mal nicht in den Himmel

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