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24.11.2013

13:07 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Quo vadis Dax und Dow?

2013 ist ein gutes Jahr für Aktionäre. Um gut 20 Prozent ist der Dax bereits geklettert. Jürgen Röder macht sich Gedanken, wie es nun weiter geht. Georgios Kokologiannis hat sich schon für einen Rücksetzer gewappnet.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Knapp 20 Prozent hat der Dax in diesem Jahr zugelegt. Statistisch gesehen spricht diese positive Wertentwicklung sogar für eine starke Jahresendrally im Monat Dezember. Wird der deutsche Leitindex also weiter auf 9500 gar 9600 Punkte zum Jahresende steigen, wie manche technische Analysten erwarten? 

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Eigentlich kaum zu glauben. Zumal die Unternehmens-Insider, die die fundamentalen Zahlen ihrer Aktiengesellschaft im Blick haben, mehr und mehr ihre Anteilsscheine verkaufen. Es dürfte spannend sein, welche Richtung sich bis zum Jahresende durchsetzt.  Wird die ultralockere Geldpolitik die Aktienmärkte weiter beflügeln und neue Rekordmarken schaffen? Oder besinnen sich die Anleger auf fundamentale Daten, die eine Korrektur nahelegen?

Was für weiter steigende Kurse spricht: Die Stimmung der institutionellen Anleger ist trotz der Rekordstände keinesfalls euphorisch. Viele von ihnen sind noch nicht investiert und warten auf auf eine Korrektur, um einzusteigen. Diese Szenario war vor einigen Tagen zu beobachten, als der Dax kurzfristig unter die Marke von 9000 Punkten fiel. Dann griffen Investoren sofort zu und der deutsche Leitindex stieg wieder über 9200 Zähler.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

29.11.2013, 10:52 Uhr

hallo herr Röder,
wann endlich kommt das versprochene gehebelte Produkt auf einen fallenden dax?
sie können ja gerne noch warten, mich aber würde es jetzt schon interessieren.

Account gelöscht!

29.11.2013, 11:01 Uhr

hallo frau Leitel
wann wollen sie endlich anfangen stopp loss zu legen; oder wollen sie weiterhin fröhlich ihre schönen gewinne anschauen bis sie weg sind?
gibt es ihrer Ansicht nach irgendein Argument, welches gegen stopp loss spricht?
E.-A.Lotz

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