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03.12.2013

20:47 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Rally oder Rückwärtsgang?

Ein sattes Minus von fast zwei Prozent – wann hat es das beim Dax zuletzt gegeben? Die Redakteure macht der größte Verlust seit drei Monaten noch nicht nervös. Doch die Spannung vor den US-Arbeitsmarktdaten ist spürbar.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Ein ungewöhnlicher Handelstag für den Dax. Der deutsche Leitindex verlor fast zwei Prozent. Solch ein großes Minuszeichen gab es in den vergangenen drei Monaten nicht mehr. Dabei gab es keine neuen Konjunktur- oder Unternehmenszahlen oder andere Meldungen, die die Kurse hätten bewegen können. Für mich ein Zeichen, wie nervös manche Anleger nun nach der der Rally geworden sind.

Doch bis zum Wochenende erwarte ich keine größeren Kursverluste beim deutschen Leitindex.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Dafür dürfte die Nachfrage von vielen Anlegern, die bislang noch nicht von dem ungebremsten Kursanstieg profitiert haben, spätestens im Bereich von 9200 Zählern noch zu hoch sein. Schließlich erwarten die meisten Anleger eine weitere Jahresendrally im Monat Dezember.

Auf die Beobachtungsliste kommt die Aktie Heidelberger Druckmaschinen. Das Wertpapier hat am Dienstag nach dem rasanten Anstieg zwischenzeitlich mehr als sieben Prozent verloren und liegt nur noch gut elf Prozent im Plus. Mit einem Verlust will ich die Aktie nicht verkaufen müssen.

Kommentare (1)

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03.12.2013, 21:04 Uhr

Na ihr drei Leuchten, jetzt gehts abwärts. Ich bin auf das Minus in euren Depots gespannt.

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