Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.09.2013

19:45 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Runter geht es von ganz alleine

Laut Experten gibt es derzeit Anzeichen dafür, dass der Dax nun erst einmal eine Verschnaufpause einlegen wird. Jürgen Röder spekuliert stattdessen auf eine anhaltende Spanien-Rally und setzt auf einen steigenden Ibex.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Der Dax hat einen steilen Anstieg hinter sich. Doch nun ist er ins Stocken geraten. Das an sich ist nicht schlimm - aber eines macht Charttechnikern wie Christian Schmidt von der Helaba dennoch Sorgen: Die niedrigen Umsätze auf dem Weg nach oben.

„Es ist eine alte Weisheit unter Charttechnikern: Man braucht Kraft, um etwas nach oben zu ziehen – runter geht es von ganz alleine“, sagt Schmidt. Aus seiner Sicht gibt es derzeit einige Anzeichen dafür, dass der Dax nun erst einmal eine Verschnaufpause einlegen wird – nicht zuletzt wegen der Unsicherheit über die weiteren Schritte der US-Notenbank.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Wichtig ist aus charttechnischer Sicht, dass der Dax nicht unter 8557 Punkte fällt. Oder, wie der Profi sagt: „Eine wichtige Unterstützung findet sich bei 8557 Punkten im Dax – wird diese unterschritten besteht kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial bis auf 8430/8370 Zähler. Spätestens dann würden die Chancen für eine prozyklische Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends wieder deutlich steigen.“  

Für den Laien heißt das wohl: Daumen drücken und auf bessere Zeiten hoffen – denn die sollten bald wieder kommen.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

25.09.2013, 06:52 Uhr

Hmmm, Das weltweite Geldvermögen steigt unter anderem verursacht durch die Kursgewinne an den Aktienbörsen? Wie funktioniert das? Würden bei minimalen Umsätzen einige Aktien zum doppelten Wert gehandelt, würde dies zu einer Verdoppelung der Bewertung des gesamte Bestandes führen. Nominal ja, aber real als Bedrohung der Kaufkraft?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×