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20.05.2013

19:55 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Schafft die Commerzbank-Aktie die Wende?

Die Commerzbank-Aktie gehört nicht zu den lukrativsten Käufen im spekulativen Depot von Jessica Schwarzer. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, und deshalb ist die Handelsblatt-Redakteurin bei der Kapitalerhöhung dabei.

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

Die Commerzbank war sicher nicht meine klügste Anlageentscheidung, zumindest nicht meine lukrativste. Bisher zumindest. Es wäre übertrieben zu sagen, dass ich von einer Kurserholung überzeugt bin, dass ich fest daran glaube. Aber ich schließe sie nicht aus, halte sie sogar für wahrscheinlich.

Und deshalb habe ich mich entschieden, bei der Kapitalerhöhung dabei zu sein. Ich übe meine Bezugsrechte aus! Damit setze ich darauf, dass ich in ein paar Wochen zumindest Teile meiner Verluste wettmachen kann. Der Kursverlauf der Aktie am Pfingstmontag macht jedenfalls zuversichtlich – über acht Prozent legte das Papier zu.

Jessica Schwarzer

Die Redakteurin

Das Auf und Ab an der Börse, Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen - das beschäftigt mich seit Jahren. Nicht nur als Finanzredakteurin, auch privat. Für Handelsblatt Online schreibe ich regelmäßig über Trends an den Märkten und darüber, wie Anleger diese umsetzen können. Mein Depot ist das spekulative.

Die Strategie

Spekulativ bedeutet für mich nicht, wild zu zocken, sondern Chancen zu nutzen. Natürlich muss ich dafür entsprechend höhere Risiken eingehen. Um diese Risiken halbwegs unter Kontrolle zu behalten, setze ich in meinem Musterdepot auf breite Streuung. Konkret heißt das beispielsweise, dass ich zwar auf Anleihen mit schwächerer Bonität, also Junk Bonds, oder Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern setze, aber dazu einen entsprechenden ETF wähle. Einzeltitel, Zertifikate und vielleicht auch Hybridanleihen mische ich bei.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Eigentlich lief es mit meinem spekulativen Musterdepot zuletzt ja ganz gut. Zugegeben, zwei Mal habe ich mich verzockt  - mit der Apple-Aktie und einem Optionsschein auf den Goldpreis. Aber das passiert nun mal, wenn man spekulativ und damit sehr riskant anlegt.

Mittlerweile habe ich diese Verluste aber mit anderen Investments wieder reingeholt, zum Glück.

Kommentare (2)

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Gast44

20.05.2013, 21:10 Uhr

Wer die Commerzbank-Aktie kauft greift in ein fallendes Messer.
Der Trend der letzten 4 Monate st weiterhin ungebrochen.

Aktienbiber

21.05.2013, 14:20 Uhr

Also ich denke auch wie Frau Schwarzer, die Aktie wird eine Erholung bis 10 einlegen. Was danach passiert hängt von den neuen Gegebenheiten oder noch nicht veröffentlichten "Leichen" ab. Sie ist doch schon tief unten.

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