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21.07.2013

15:59 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Scheint die Sonne, steigen die Kurse?

Die jüngsten Gewinne des Dax haben das Depot von Jürgen Röder ins Plus befördert, derweil rechnet Georgios Kokologiannis mit einer Abwertung des Dollars und Kerstin Leitel wartet gespannt auf die BASF-Zahlen.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

Allmählich arbeitet sich mein Depot, das ich Anfang Juni übernommen habe, wieder ins Plus. Auch wenn der Gesamtgewinn des Depots derzeit nur minimal ist, bin ich optimistisch für die Entwicklung in den kommenden Wochen. Denn der Dax bewegt sich derzeit wieder in Richtung seines Allzeithochs in Höhe von 8.588 Punkten – eine Marke, die er in den nächsten Wochen durchaus erreichen könnte.

Von dieser Entwicklung dürfte mein Sprintzertifikat, dass die Dax-Gewinne innerhalb der Spanne von 8.200 bis 8.800 Punkten verdoppelt, überproportional profitieren. Erreicht der Dax die Nähe seines Rekordhochs, würde ich für meinen Sprinter gleichzeitig einen Stoppkurs setzen, um die Gewinne nicht zu gefährden.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Sollte das deutsche Börsenbarometer sogar die Marke  von 8.588 Zählern nachhaltig überwinden, kaufe ich möglicherweise ein weiteres Sprintzertifikat mit entsprechend angepasster Spanne nach. Aber bis dahin wird noch viel Wasser den Rhein entlangfließen.

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