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13.01.2014

19:51 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Schwierige Zeiten für Anleihenmärkte

Den Anleihenmärkten stehen schwierige Zeiten bevor. Georgios Kokologiannis hat deswegen am Rentenmarkt wenig investiert. Einzig über einen Indexfonds, der auf italienische Staatstitel setzt, ist er gestolpert.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Schon seit einiger Zeit schwächelt die Hugo-Boss-Aktie. Die Gewinne, die ich seit meinem Einstieg vor fast einem Jahr verbuchen konnte, schmelzen dahin. Warum? Einige Analysten hatten sich in den vergangenen Wochen skeptisch geäußert, zuletzt die US-Investmentbank Merrill Lynch.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Laut den Axa-Experten habe mehr als eine Dekade lang in jedem Jahr mindestens ein Subsektor des Anleihemarkts eine Gesamtrendite von mindestens zehn Prozent gebracht. In vier der vergangenen fünf Jahre seien High-Yield-Anleihen dieser erfolgreiche Subsektor gewesen. Man sei nun aber wenig optimistisch, dass sich diese positive Entwicklung auch 2014 fortsetze.

Wegen der mangelhaften Ertragsaussichten waren Investitionen am Rentenmarkt in meinem Depot ohnehin von Anfang an stark untergewichtet. Einzig über einem Indexfonds, der auf italienische Staatstitel setzt, bin ich in diesem Segment engagiert. Seine Berechtigung im Portfolio hat ein gewisser Anteil festverzinslicher Papiere im Niedrigzinsumfeld lediglich aus Gründen der Risikostreuung.

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