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04.11.2013

20:51 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Spannung rund um die Zwitscher-Papiere

Am Donnerstag sollen die Aktien von Twitter zum ersten Mal gehandelt werden. Laut einer Umfrage halten US-Bürger die Investition in die Aktien für wenig sinnvoll. Kerstin Leitel sieht das ähnlich, ist aber gespannt.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Neben all den Quartalsberichten und der Sitzung der EZB steht diese Woche noch ein spannendes Ereignis auf der Agenda: Der milliardenschwere Börsengang von Twitter. Am Donnerstag sollen die Aktien erstmals in New York gehandelt werden.

Manch ein Privatanleger ist offenbar skeptisch, dass die Aktie eine gute Investition ist: Einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders CNBC unter gut 1000 (erwachsenen!) US-Bürgern hält mehr als die Hälfte der Befragten eine Geldanlage in Twitter-Aktien für keine gute Idee.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Nur gut jeder Dritte ist der Meinung, Twitter werde in fünf Jahren ein erfolgreiches Unternehmen sein – über den bereits börsennotierten Rivalen Facebook sagten dies 49 Prozent.

Dennoch ist die Nachfrage anscheinend hoch, schließlich konnte Twitter den Preis für die Aktien sogar erhöhen. Die Aktie kostet nun zwischen 23 und 25 Dollar das Stück, zuvor waren es 17 bis 20 Dollar. Ich denke nicht, dass man als konservativer Anleger investieren sollte – aber spannend ist der Börsenstart allemal.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

04.11.2013, 20:58 Uhr

@ alle Drei:
passt auf, was ihr macht, wenn es mal rückwärts geht, oder rückwärts aufwärts.
good luck

Account gelöscht!

04.11.2013, 21:13 Uhr

Es ist schon recht schwach, was die 3 "Experten" so ab-
liefern. Wenn dies das geballte Anlagewissen der Zeitung
sein sollte, kann man sie in diesem Punkt getrost vergessen.

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