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20.01.2014

15:51 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Spannung vor den SAP-Zahlen

Kerstin Leitel wartet gespannt auf die ausstehenden Details zum Geschäft des Softwarekonzerns SAP im letzten Jahr. Dabei erwartet sie auch Äußerungen zu den Geschäftsperspektiven des Software-Riesen.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Der Softwarekonzern SAP hat schon vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin die wichtigsten Zahlen zum abgelaufenen Quartal mitgeteilt. Und, man kann es nicht anders sagen: Die Zahlen waren allenfalls durchwachsen. Am Dienstag nun werden Details zum Geschäft im letzten Jahr veröffentlicht.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Zudem – und hierauf warten die Börsianer besonders gespannt – dürfte SAP sich zu den weiteren Geschäftsperspektiven äußern. Viele Experten sind zuversichtlich: Die meisten Analysten haben die Aktie zum Kauf empfohlen. Aber der Optimismus gilt vor allem mit Blick auf die nächsten Jahre.

Erst einmal, so heißt es in vielen Studien der Börsenexperten, muss SAP investieren, und das schmälert nun einmal den Gewinn. Keine guten Aussichten für kurzfristig orientierte Anleger. Als solcher würde ich mich auf die Suche nach anderen Investitionsmöglichkeiten machen ...

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