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20.01.2014

20:48 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Stimmt die Struktur im Depot?

Der Dax nähert sich der Marke von 10.000 Punkten. Jetzt ist die richtige Zeit die Zusammensetzung des Depots noch einmal zu prüfen. Handelsblatt-Redakteurin Kerstin Leitel zeigt wie es geht.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Man solle den Champagner kaltstellen, rät ein Börsendienst, es sei gut möglich, dass der Dax bald die Marke von 10 000 Punkten knacken werde. Ob der Index wirklich weiter steigt oder nicht, dürfte kurzfristig von den Quartalsberichten abhängen, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Interessant für mich sind vor allem die Ergebnisse von SAP. Da die Eckdaten bereits bekannt sind, werden die Investoren vor allem auf Aussagen zum weiteren Geschäftsverlauf achten, wie bei vielen anderen Unternehmens allerdings auch. Gerüchte um schlechte Zahlen von der Deutschen Bank und der Deutschen Bahn lassen allerdings nichts Gutes für die aktuelle Berichtssaison erwarten.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Auch Analysten warnen, dass „nicht nur euphorische Töne“ zu hören sein werden, und auch die Zahlen einiger US-Unternehmen fielen nicht so gut wie erhofft aus. Vielleicht sollte man einfach so mal wieder Champagner trinken – ganz unabhängig davon, was der Dax macht. Schließlich ist Montag auch Feiertag in den USA und bisher lief mein Depot ja auch ganz ordentlich. Also: A votre santé!

Kommentare (3)

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Homunculus

21.01.2014, 07:53 Uhr

Entschuldigen Sie bitte, liebe HB-Redaktion.

In der Überschrift steht "Jetzt ist die richtige Zeit die Zusammensetzung des Depots noch einmal zu prüfen. Handelsblatt-Redakteurin Kerstin Leitel zeigt wie es geht."

Wo passiert denn das bitte in dem Artikel?

Account gelöscht!

21.01.2014, 09:17 Uhr

@Fr. Leitel: Leider zeigen Sie einmal mehr NICHTS. Schon gar nicht, wie man die Zusammensetzung eines Depots überprüft.

Account gelöscht!

21.01.2014, 09:20 Uhr

@Hr. Kokologiannis: So langsam entwickeln Sie sich zum Perma-Bear. Ist das wirklich gewollt?

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