Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.07.2013

20:01 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

„Unruhe an den Märkte wird zunehmen"

Georgios Kokologiannis beweist, dass er besser als viele Fondsmanager ist. Jürgen Röder hofft auf mehr Bewegung an den Märkten. Und Kerstin Leitel blickt gespannt auf die Bilanzsaison. Unsere Musterdepots.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Ein weiterer Monat ist vergangen, seitdem ich Anfang Juni die Betreuung des ausgewogenen Portfolios übernommen habe. Zeit für die regelmäßige Zwischenbilanz: Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Das Depot entwickelt sich in Übereinstimmung zu meinen beiden obersten Zielen - einer jährlichen Rendite zwischen sechs und acht Prozent sowie einer deutlich geringeren Wertschwankung im Vergleich zum Gesamtmarkt.

Das Portfolio bleibt mit einem Plus von rund sieben Prozent Plus in neun Monaten auf Kurs. Dabei konnte ich den Benchmark-Index der drei Musterdepots „Stoxx 50“ bisher nicht nur in Phasen fallender Börsenkurse klar schlagen – auch in der jüngsten Aufwärtsbewegung hat das Depot seinen Vorsprung verteidigt. Und: Sämtliche Neuengagements notieren im grünen Bereich.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

In den kommenden Wochen wird die Unruhe an den Märkten wieder zunehmen. Spätestens nach den Bundestagswahlen dürfte die Diskussion um das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Krise in weiten Teilen Europas wieder aufflammen. Dazu kommt die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der US-Geldpolitik.

Im Vorgriff darauf könnten Investoren frühzeitig auf Nummer sicher gehen und ihre Aktienbestände zurückfahren. Wegen der defensiven Ausrichtung meines Depots fühle ich mich für dieses Szenario allerdings gut gerüstet.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×