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06.06.2013

22:22 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Versicherungsbranche unter Druck

Die Überschwemmungen in Süddeutschland erreichen die Deutsche Börse. Aus Angst vor größeren Haftungsschäden gehen die Kurse der Versicherer auf Talfahrt. Kerstin Leitel sorgt sich um ihre einstige Lieblingsaktie.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Versicherer stehen bei Börsianern derzeit nicht sehr hoch im Kurs. Allianz, Munich Re und Talanx zählen zu den größten Verlierern am Aktienmarkt. Das überrascht nicht: schließlich laufen bei Versicherungen derzeit die Telefone heiß, weil Kunden ihre Hochwasserschäden melden.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Hochrechnungen, wie teuer es für die Branche wird, gibt es noch nicht. Bei der Flutkatastrophe im Jahr 2002 hatten die Versicherer 1,8 Milliarden Euro ausgezahlt. Angesichts der Bilder von den Überschwemmungsgebieten hat man nicht den Eindruck, dass die Schäden diesmal geringer ausfallen könnten.

Die Bedenken der Börsianer sind also nicht unbegründet. „Meine“ Talanx-Aktien verkaufe ich aber nicht. Kurzfristig gesehen ist das sicherlich nicht klug, langfristig hoffentlich schon. Mit fast 17 Prozent Kursgewinn seit meinem Einstieg Anfang Dezember ist das Papier jedenfalls einer der größten Gewinner in meinem Depot – auch wenn das Plus derzeit zusehends schmilzt.

Kommentare (1)

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OLDENDORP

10.06.2013, 07:27 Uhr

...................................
MUSTERDEPOTS..TRAUERSPIEL HOCH DREI
...................................
es hat keinen sinn mehr, die entscheidungen
ihrer "BÖRSENFACHLEUTE" zu kommentieren..!!
und die depots zu bewerten..
..
ich habe selten so viel falschinformationen
in einer börsenzeitung gelesen und erinnere
mich mit wehmut an das HANDELSBLATT früherer
tage, wo redakteure ihr handwerk noch ver -
standen..!!
..
thomas oldendorp
jahrgang 1949
..

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