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29.01.2014

18:41 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Vorbereitung auf den Abschied

In den nächsten Wochen ändert sich sich das aktuelle Musterdepot-Format. Für unsere Redakteure ist es daher an der Zeit eine Einschätzung zu ihren Depotwerten abzugeben. Zudem wird verraten, wohin die Reise im Dax geht.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Ben Bernanke führte in dieser Woche zum letzten Mal als Chairman die Sitzung der US-Notenbank, auf deren Ergebnis die Investoren so gespannt warten. Auch ich bin gespannt, wie die Börse reagieren wird. Zumeist war ja erwartet worden, dass das Anleihekaufprogramm zur Stützung der Märkte um zehn Milliarden Dollar pro Monat reduziert werden würde. Aber wie die Investoren auf die tatsächliche Entscheidung reagieren, ist damit noch lange nicht klar.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Vor der Bekanntgabe wuchs die Nervosität quasi von Minute zu Minute stärker spürbar – die Gewinne in Reaktion auf die Zinsanhebung der türkischen Notenbanken schmolzen dahin und der Dax rutschte ins Minus.

„Helikopter-Ben“ jedenfalls verabschiedet sich zum Monatswechsel und übergibt an seine bisherige Vizechefin Janet Yellen. Zeitgleich heißt es auch für mich „time to say goodbye“: Diese Rubrik wird ab Februar verändert. Somit habe ich eine Gemeinsamkeit mit Bernanke – das ist doch auch etwas.

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