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02.09.2013

20:53 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Vorfreude auf die Neuen im MDax

Erleichterung für die Depots: Das Thema Syrien rückt zunächst in den Hintergrund. Für das konservative Portfolio wird es am Mittwoch spannend. Dann werden die neuen MDax-Kandidaten vorgestellt. Die Erwartungen sind hoch.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Am Mittwoch Abend ist es wieder einmal soweit. Der Arbeitskreis Aktienindizes an der Deutschen Börse überprüft die Zusammensetzung. Und während es im Dax mittlerweile so aussieht, als würde alles beim Alten bleiben, stehen eine Stufe tiefer im MDax wohl etliche Wechsel an.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Der Fernsehsender RTL, Leuchtenspezialist Osram und Spezialchemie-Hersteller Evonik werden wohl aufsteigen. Sie alle kamen in diesem Jahr erst an die Börse. Und haben seither zumindest nicht enttäuscht. Dem Index werden sie auf jeden Fall neuen Wind verleihen. Jedenfalls mehr als Baywa, Puma und die von der Deutschen Wohnen umworbenen GSW, die wohl ihre Plätze räumen müssen. Mit meinem ETF auf den MDax fühle ich mich jedenfalls weiterhin wohl, auch wenn ich damit noch keinen Gewinn gemacht habe.

Der MDax lebt seit Jahren vom ständigen Wechsel. Gerade Börsenneulinge von mittlerer Größe streben den Index kurz nach dem Börsengang an. Das bringt neue Investoren, stehen diese Werte danach  doch im Schaufenster der 50 besten mittelgroßen Werte in Deutschland.  Und den MDax ziehen diese Werte weiter nach oben, müssen sie doch gerade in der Anfangsphase an der Börse starkes Wachstum beweisen.  

Kommentare (1)

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03.09.2013, 00:29 Uhr

Nun Ja, wenn man an eine stabile Welt glaubt ist das alles sehr richtig überlegt.
Ich war seit Mitte 2009 investiert und habe jetzt alles verkauft.
In drei Monaten weiß ich mehr. Heute weiß ich zu wenig über die Zukunft..Syrien, Fed, Bundestag, Bric-Krise, 4 Jahres Zyklus etc.

Bin mal eben im Off.

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