Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.09.2013

20:55 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Warten auf den Tag der Entscheidung

Am Mittwoch ist es soweit: Die Fed wird die Entscheidung ihrer zukünftigen Finanzpolitik präsentieren. Kein Grund zur Panik. Die Handelsblatt-Redakteure fühlen sich mit ihren drei unterschiedlichen Strategien gut gewappnet.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Mehr als tausend Punkte hat der Dax in diesem Jahr bereits zugelegt – über vierhundert davon allein im laufenden Monat. Nicht schlecht angesichts der Tatsache, dass im September statistisch gesehen an den Aktienbörsen überwiegend Verluste zu beklagen sind.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Entscheidend dafür wie die Monatsbilanz diesmal am Ende ausfällt, wird auch hierzulande das Ergebnis der US-Notenbank-Sitzung am Mittwochabend sein: Kaum ein Experte zweifelt zwar noch daran, dass die Fed ihre Anleihekäufe etwas zurückfahren wird.

Doch wie viel haben die Märkte bereits eingepreist? Zuletzt haben Investoren wieder vermehrt darauf gesetzt, dass Fed-Chef Ben Bernanke die Geldflut eher in symbolischem Ausmaß drosseln dürfte.

Sollte sich die Mehrheit der Anleger hier irren, drohen erhebliche Turbulenzen. Mit meiner defensiveren Depotausrichtung sehe ich mich daher momentan richtig positioniert.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×