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17.01.2013

18:52 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Warten auf die Initialzündung

Unsere Redakteure bleiben weiter in Lauerstellung. Momentan zeichnen sich keine nachhaltigen Trends an der Börse ab. Jessica Schwarzer ist aber bereits auf der Suche nach ein paar heißen Wetten.

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

In meinem Depot bewegt sich derzeit nicht mehr viel, die großen Kursausschläge bleiben aus. Kaum Nervenkitzel, keine kurztreibenden Nachrichten, dafür gähnende Langeweile. Der Donnerstag war wieder so ein Tag, am frühen Nachmittag hatte sich keine Aktie um wirklich von der Stelle bewegt. Alle Kursveränderungen – positive wie negative – langen im Bereich von unter einem Prozent. Unterm Strich haben meine Positionen um knapp 0,2 Prozent zugelegt, immerhin.

Jessica Schwarzer

Die Redakteurin

Das Auf und Ab an der Börse, Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen - das beschäftigt mich seit Jahren. Nicht nur als Finanzredakteurin, auch privat. Für Handelsblatt Online schreibe ich regelmäßig über Trends an den Märkten und darüber, wie Anleger diese umsetzen können. Mein Depot ist das spekulative.

Die Strategie

Spekulativ bedeutet für mich nicht, wild zu zocken, sondern Chancen zu nutzen. Natürlich muss ich dafür entsprechend höhere Risiken eingehen. Um diese Risiken halbwegs unter Kontrolle zu behalten, setze ich in meinem Musterdepot auf breite Streuung. Konkret heißt das beispielsweise, dass ich zwar auf Anleihen mit schwächerer Bonität, also Junk Bonds, oder Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern setze, aber dazu einen entsprechenden ETF wähle. Einzeltitel, Zertifikate und vielleicht auch Hybridanleihen mische ich bei.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Allerdings kamen auch die Aktienmärkte lange Zeit nicht wirklich von der Stelle. Zwar kam am Nachmittag nach positiven Konjunkturdaten aus den USA etwas Schwung in den lahmen Handel und der Dax legte ordentlich zu. Mein Depot hat das trotzdem nicht von der Stelle gebracht.

Aber das ist mir, ehrlich gesagt, auch viel lieber als wilde Schwankungen. Ein bisschen mehr Pfeffer kann mein spekulatives Musterdepot aber trotzdem gebrauchen. Ich werde mich in den kommenden Tagen intensiv auf die Suchen nach ein paar heißen Wetten machen. Mit kleineren Beträgen kann man solche Investments ruhig eingehen, finde ich. Vor allem, wenn das Portfolio ein spekulatives sein soll.

Kommentare (1)

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Hopfen_und_Malz

17.01.2013, 19:38 Uhr

"Suche nach ein paar heißen Wetten"
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Die Jahresendrallye ist nämlich vorbei.

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