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25.11.2013

20:08 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Was für eine Ausbeute!

Der Dax klettert am Montag erstmals über 9300 Punkte. Zudem gab es für Kerstin Leitel von verschiedenen Analysten Kaufempfehlungen für einige ihrer Aktien. Ihr Depot zeigt sich in Topform. Dennoch bleibt sie auf der Hut.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Was für eine Ausbeute! An nur einem Tag gab es von verschiedenen Analysten Kaufempfehlungen für mehrere „meiner“ Aktien, beispielsweise BASF, VW, Hugo Boss und Novartis. Zugleich kletterte der Dax erstmals über die 9300-Punkte-Marke, beflügelt vor allem von den Nachrichten über eine Einigung im Atom-Streit mit Iran.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

So zeigte sich auch mein Depot in Topform, es ging aufwärts. Dennoch bleibe ich auf der Hut - ich fürchte, dass in den kommenden Wochen noch der eine oder andere Tag mit fallenden Kursen kommen wird. Das kann schmerzhaft werden: Schließlich habe ich einige Papiere mit „viel Speck“ im Depot; Aktien, die sehr gut gelaufen sind.

Diese Titel geraten dann natürlich auch besonders stark unter Druck. Mit den Kaufempfehlungen im Rücken bin ich natürlich etwas beruhigt – aber ein Lob von Analysten ist natürlich keine Garantie für stetig steigende Kurse - und auch Aktienexperten können sich irren.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

26.11.2013, 08:45 Uhr

Hüstel.

"aber ein Lob von Analysten ist natürlich keine Garantie für stetig steigende Kurse - und auch Aktienexperten können sich irren."

Das ist Stochern im Nebel, aber keine Analyse. Das sind Chartanalysten, Kaffeesatzleser, Hühnerknochenwerfer. Hatten die nicht auch einen Goldpreis von 2500 USD vorausgesagt? Wehe dem, der darauf gehört hat.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/jp-morgan-goldpreis-koennte-auf-2500-dollar-steigen/4477968.html

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