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02.01.2014

10:00 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Was kann 2014 noch kommen?

Neues Jahr, neues Börsenglück. Während sich Georgios Kokologiannis über seine erfolgreiche Strategie in 2013 freut, denkt Kerstin Leitel bereits über Gewinnmitnahmen nach. Jürgen Röder ist vorsichtig optimistisch.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

In den letzten Monaten bin ich zu pessimistisch gewesen. Lange habe ich an die Jahresendrally nicht geglaubt, doch dann starteten die Börsen noch einmal richtig durch. In vielen Teilen der Welt kam es um die Weihnachtszeit noch zu deutlichen Kursgewinnen.

Und was kann da 2014 noch kommen? Die 10.000 Punkte dürfte der Dax wohl ziemlich sicher schaffen. Bei dem Schlussstand 2013 von 9552 Zählern ist das auch nur noch ein Plus von knapp fünf Prozent. Ob der deutsche Leitindex aber – wie manche Banken prognostizieren – bis Ende 2014 sogar die 11.000 Zähler knackt, das wage ich zumindest zu bezweifeln.

Jürgen Röder

Die Strategie

Meine Strategie ist kurz- oder mittelfristig angelegt. Ich versuche aktuelle Chancen an den Märkten zu nutzen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ich kaufe nur, wenn ich mit meinem Investment die Chance auf eine jährliche Rendite von mindestens acht, besser zehn Prozent habe. Ich lege aber auch vorher den maximalen Verlust meines Investments fest.

Der Redakteur

Seit mehr als 30 Jahren beschäftige ich mich mit den Finanzmärkten – zunächst privat, später beruflich als Handelsblatt-Redakteur. Meine Spezialität sind Anlagezertifikate, mit denen ich meist das Risiko gegenüber einem Direktinvestment reduziere. Mein Depot ist das spekulative.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Denn die zum Teil sehr zuversichtlichen Prognosen der Banken haben vermutlich noch einen anderen Hintergrund: Auch deren Experten hatten für das Jahr 2013 keinen solchen Höhenflug an den Aktienmärkten vermutet wie es ihn letztendlich gegeben hat. Bei vielen von ihnen ist für 2014 nun mehr Optimismus angesagt.

Trotzdem wird das neue Jahr spannend werden. Rücksetzer sind immer möglich.

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