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01.12.2013

20:20 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Was kommt nach der Rekordjagd?

Georgios Kokologiannis erwartet in den kommenden Wochen Rückschläge am Aktienmarkt und ist vorbereitet. Kerstin Leitel freut sich über die Entwicklung ihrer Amazon-Aktien – trotz warnender Worte ihrer Bekannten.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Kaum ein Unternehmen sorgt zur Weihnachtszeit für so viel Schlagzeilen wie Amazon. Hierzulande vor allem für schlechte, wegen der Diskussion um die Behandlung der Mitarbeiter des Online-Händlers, des Tarifstreits mit der Gewerkschaft sowie drohender Streiks.

Dennoch erwartet Amazon in Deutschland ein gutes Weihnachtsgeschäft. Die Arbeitsniederlegungen hätten bisher keinen Einfluss auf das Zustellversprechen gehabt, das dem Kunden gegeben werde, sagte Deutschland-Chef Ralf Kleber der Nachrichtenagentur Reuters. „Größere Probleme im Weihnachtsgeschäft haben wir, wenn es Glatteis in den Kasseler Bergen oder Schnee in Deutschland gibt. Das macht die Sorgenfalten.“

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Für Amazon sei die Adventszeit „absoluter Saisonhöhepunkt“. Dann sind für den weltgrößten Onlinehändler in der Bundesrepublik 14.000 Arbeitskräfte tätig, während es sonst nur 9000 Mitarbeiter sind.

In den USA begann das Weihnachtsgeschäft offenbar mit einer Flut von Online-Bestellungen. Einem Branchendienst zufolge waren die Umsätze von Amazon an Thanksgiving im Vergleich zum Vorjahr um 49 Prozent höher, anderen Schätzungen zufolge sollen es rund 25 Prozent plus gewesen sein. Das klingt vielversprechend – auch wenn mich Bekannte schon lange warnen, dass der Kursanstieg bei Amazon doch sicher bald dem Ende zu gehen dürfte.

Kommentare (3)

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Commander_X

01.12.2013, 20:55 Uhr

Aktien sind ein Ponzi-System: Es braucht immer neue Investoren um die alten auszuzahlen bzw. bei Laune zu halten. Wie lange noch?

CASTROTRANSPORT

04.12.2013, 21:08 Uhr

Was kommt nach der Rekordjagd?
SILBER&GOLD!
GOLD&SILBER!
Es kann noch fallen aber es ist der Kauf des Jahrzehnts! Stimmt,auch mit frisch gedruckten Bergen von OIRO-Noten garniert nicht zum Verzehr geeignet!

CASTROTRANSPORT

04.12.2013, 21:19 Uhr

Gold ist Geld!
Alles andere ist Kredit!

J.P. Morgan,testifying to the Congress in 1912.

Nie war seine Feststellung bedeutsamer als heute!!!

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