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04.09.2013

20:50 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Was kommt nach Syrien?

Der mögliche US-Einsatz in Syrien hat die Börsen auf Trab gehalten. Doch allmählich rücken andere Themen wieder in den Vordergrund. Die Depots werden mittelfristig wieder auf fundamentale Daten vorbereitet.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Angst vor den Folgen eines Militärschlags in Syrien lastet weiterhin auf den Aktienmärkten. Sinkende Kurse nutze ich wie angekündigt, um schrittweise einzelne Positionen aufzustocken: Ich kaufe Bonuszertifikate auf den Euro Stoxx 50 zu (WKN: DX4NMG). Die Anlagepapiere bieten mir im Vergleich zu einem Direktinvestment in den europäischen Leitindex –beispielsweise mit Hilfe eines Indexfonds (ETF) – etwas Schutz vor Verlusten, falls es zunächst noch weiter abwärts geht an den Börsen.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Mittelfristig sollte allerdings wieder Fundamentales in den Vordergrund rücken: Die Europäische Zentralbank hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest, Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung verdichten sich und nach der Bundestagswahl könnte die Sparpolitik in den Krisenstaaten gelockert werden. Eine konjunkturelle Belebung sollte sich auch im Gewinnwachstum der Unternehmen und folglich bei der Entwicklung der entsprechenden Aktien bemerkbar machen.

Die Funktionsweise der Bonuszertifikate: Steigt der Euro Stoxx, profitieren diese speziellen Anlageinstrumente davon unbegrenzt. Zum Verlustbringer werden die Zertifikate zum Ende der Laufzeit im Dezember erst, falls der Aktienindex um 14 Prozent auf 2380 Zähler einbricht. Ein Minus würde dann aber rund zwei Prozent höher ausfallen als bei einer Investition in einen simplen Indexfonds – das ist der Preis für den Teilschutz gegen Börsenrückschläge.

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

04.09.2013, 22:11 Uhr

"Was kommt nach Syrien?"

Der 3. Weltkrieg.

Account gelöscht!

04.09.2013, 22:33 Uhr

Trap(p) = Falle, Deutsch lernen

Account gelöscht!

04.09.2013, 22:43 Uhr

Russland ist Verbündeter Syriens und ein ungerechtfertigter Angriff wird für Russland den Bündnisfall auslösen

Aktien kann man nicht essen. Darum besser jetzt verkaufen und in drei Monaten noch einmal die Verkauf-Entscheidung nachprüfen!

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