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23.10.2013

21:05 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

„Wenig Potenzial für weiter steigende Kurse"

In diesem Jahr kannten die Börsen nur eine Richtung: nach oben. Doch nun warnen Strategen großer Brokerhäuser vor einem Ende der langen Rally. Auch unsere Redakteure sehen die aktuelle Entwicklung immer kritischer.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Nur noch wenig Potenzial für weiter steigende Kurse an der Wall Street sehen Experten, so das aktuelle Ergebnis einer Umfrage des Informationsdienstleisters Bloomberg. Demnach erwarten Strategen großer Brokerhäuser, dass der markbreite US-Aktienindex S&P 500 bis Ende kommenden Jahres sein aktuelles Niveau von rund 1  750 Punkten zwar noch etwas ausbauen wird.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Im Schnitt prognostizieren die Fachleute allerdings nur ein Plus von rund fünfeinhalb Prozent. Kurzfristig ist die Luft demnach sogar ganz raus: Bis Ende Dezember erwarten die Analysten ein knapp zweiprozentiges Minus.

Mit meinen defensiven Discount- und Bonuszertifikaten auf den S&P 500 fühle ich mich momentan für solch eine Seitwärtsbewegung gut gerüstet: Solange das Börsenbarometer nicht stark einbricht, legt der Wert dieser Wertpapiere noch etwas zu – selbst wenn der Aktienmarkt stagniert. Einziger Haken: Beide Produkte laufen bereits im Frühjahr aus. Bis dahin werde ich mich allerdings nach geeignetem Ersatz umschauen.

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