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03.11.2013

17:57 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Wenn der Dax sich in der Höhenluft sonnt

Eine Mixtur aus wichtigen Unternehmenszahlen und einer Zinssitzung der Europäischen Zentralbank wird die Märkte in den kommenden Tagen auf Trab halten. Doch der große Aufwärtsschwung an der Börse ebbt wohl ab.

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Diese Woche wird sicher turbulent: Diverse Quartalszahlen sorgen für neue Impulse. Und auch die EZB-Sitzung am Donnerstag birgt Sprengstoff. Schließlich wäre es durchaus möglich, dass sich die Tauben durchsetzen und die Zinsen im Euro-Raum gesenkt werden. Gut möglich also, dass es zu Marktbewegungen kommt. Fragt sich nur, in welche Richtung.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Schwankungen (oder Volatilität, wie Börsianer sagen) werden jedenfalls wahrscheinlicher. Und auf Volatilität kann man auch als Privatanleger spekulieren. Nun überlege ich, ob ich einen entsprechenden Indexfonds (ETF) erwerben soll. Die Fonds sind günstig zu haben, denn zuletzt machten Anleger damit ein ziemlich schlechtes Geschäft.

Denn bis jetzt kannten die Aktienmärkte fast nur eine Richtung: Aufwärts. Allerdings sind die Produkte ziemlich kompliziert gestrickt. Bevor ich mich für eines entscheide, muss ich deshalb wohl noch einige Prospekte studieren.

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