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14.03.2013

19:07 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Wie lange geht es noch aufwärts?

Der Boom an den Aktienmärkten geht weiter. Doch die Warnungen vor einer Überhitzung der Märkte mehren sich. Jetzt auszusteigen, ist für Kerstin Leitel aber keine Option. Die Experten der Heleba geben ihr Recht.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Der Dax hat den Sprung über die Marke von 8000 Punkten geschafft. Doch ob es nun weiter aufwärts geht? Die Aktienexperten der Helaba haben da ihre Zweifel: Viele Argumente für Aktien seien „inzwischen etwas abgenutzt“.

Für Aktien sprächen nach Ansicht der Optimisten die niedrige Bewertung, anziehende Frühindikatoren, positive Gewinnperspektiven, eine ultralockere Geldpolitik, der Mangel an Anlagealternativen sowie die Charttechnik, geben die Helaba-Experten zu.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

„Alle diese Argumente sind grundsätzlich richtig, aber neu sind sie zumeist nicht. Viele Anleger haben daher bereits seit Sommer letzten Jahres ihren Aktienanteil deutlich ausgebaut“, warnen sie. Sie erwarten, dass Aktien im Jahresverlauf zwar „noch etwas zulegen werden“ – Neuengagements seien aber erst nach einer Zwischenkorrektur sinnvoll. Im zweiten Quartal sehen sie den Dax bei 7700 Punkten.

Für das dritte Quartal prognostiziert die Helaba dann wieder einen Anstieg auf 8000 Punkte und zum Jahresende sollte dann die Marke von 8200 Punkten in Sicht kommen. Wenn die Experten Recht haben, könnte es in den kommenden Wochen also etwas ungemütlich werden. Aber jetzt auszusteigen, ist für mich keine Option.

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