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25.04.2013

19:37 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Wohin die Reise des Goldpreises geht

Kam der Abgesang auf Gold zu früh? Nach dem dramatischen Preisrutsch marschiert das Edelmetall wieder munter nach oben. Frank Wiebe fragt sich bereits: Ist das nur eine technische Korrektur, oder geht es weiter aufwärts?

Good Bye: Frank Wiebe, Korrespondent in New York, verabschiedet sich beim spekulativem Depot mit einer Rendite von 8,1 Prozent. Jens Dietrich

Good Bye: Frank Wiebe, Korrespondent in New York, verabschiedet sich beim spekulativem Depot mit einer Rendite von 8,1 Prozent.

Ist Gold doch wieder Gold wert? In den letzten Tagen hat sich der Preis erholt. Damit stellt sich die Frage: Ist das nur eine technische Reaktion, weil der Kurs vorher so stark gefallen war? Wahrscheinlich. Oder spielen auf einmal fundamentale Ängste wieder eine größere Rolle? Schließlich erwarten viele Investoren, dass die Europäische Zentralbank die Geldschleusen etwas weiter öffnet, um die schwachen Euro-Staaten zu unterstützen.

Frank Wiebe

Der Redakteur

Mit Finanzthemen beschäftige ich mich seit mehr als 30 Jahren - lange Jahre von Deutschland aus, seit November 2012 von New York aus. Vor meiner Zeit als Journalist habe ich einige Jahre in einer großen Bank gearbeitet und war dort auch an Aktienemissionen beteiligt.

Die Strategie

Chancenorientiert heißt für mich vor allem, die Chancen von Unternehmen zu nutzen. Ich kaufe daher in erster Linie Aktien mit einer langfristigen Perspektive. Dazu kommen auch Anleihen, um die Risiken besser zu verteilen. Ich werde eher direkt einzelne Papiere kaufen als indirekt über Fonds und Zertifikate zu gehen, weil das einfacher nachzuvollziehen ist und damit die Transparenz erhöht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Außerdem ist nicht auszuschließen, dass der Rückzug der US-Notenbank aus ihrer sehr großzügigen Geldpolitik noch eine Weile länger auf sich warten lässt, als bisher vermutet. Im Endeffekt dürfte die größte Rolle spielen, ob erneut Gerüchte oder Vorschläge auftauchen, einzelne Notenbanken sollten Goldbestände verkaufen.

Jedenfalls bleibt es dabei, dass Gold eine hoch spekulative Anlage ist. Weil das Metall keine laufende Rendite abwirft, sind Investoren auf Preissteigerungen angewiesen. Die Qualität als langfristiges Mittel zum Werterhalt, das selbst schwerste Krisen überdauert, kann man dem Metall nicht absprechen. Aber diese Qualität kommt eben auch nur in schwersten Krisen zum Tragen.

Kommentare (4)

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investmentlegende

25.04.2013, 20:17 Uhr

Es gibt genug börsennotierte Unternehmen die ebenfalls keine Dividende zahlen.Gold kommt von nur 250$ auf Basis des März 2000.Seitdem hat es alle wichtigen Aktienindizies weltweit outperformt-heute über 1450$! Genau die gleichen Argumente gegen Gold,wurden im März des Jahres 2000 von den Skeptikern in´s Feld geführt..genau die gleichen...!

puenktli

25.04.2013, 20:52 Uhr

Au wei, wie peinlich. Hier wurde schon oft der Abgesang auf Gold gedruckt. Von sogenannten Experten. Und jetzt - was lesen wir denn da? LOL.

Account gelöscht!

25.04.2013, 20:59 Uhr

Manchmal wirklich peinlich was die 3 Leute schreiben. Vor allem Frau Kerstin Leitel scheint einfach nur "den Börsianern" oder irgendwelchen Aussagen in irgendwelchen Blättern zu folgen. Liebe Frau Leitel: Überlegen Sie sich doch einfach selbst eine Strategie anstatt anderen hinterherzurennen. Wer das macht, ist im Crashfall eine zu leichte Beute.

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