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18.04.2013

19:38 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Zeit für einen Frühjahresputz

Die internationalen Börsen verloren zuletzt kräftig an Schwung. Zeit für unsere Redakteure, ihre Positionen zu überprüfen. Doch wie geht es in den kommenden Monaten weiter? Kerstin Leitel hat eine Idee.

Kerstin Leitel Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

Es ist endlich Frühling! Das heißt aber auch: Zeit für Frühjahrsputz! Nicht nur Haus, Auto oder Garten sollten nun mal wieder auf Vordermann gebracht werden, auch auf sein Depot sollte man von Zeit zu Zeit einen genauen Blick werfen. Erster Schritt wäre da eine Überprüfung der Asset-Allokation, also welche Gewichtung die einzelnen Anlageklassen haben und ob die Aufteilung in Aktien, Anleihen und andere Investments noch der persönlichen Risikoneigung entspricht.

Kerstin Leitel

Die Redakteurin

Kerstin Leitel arbeitet für die Finanz-Zeitung des Handelsblatt und berichtet vor allem über die Versicherungsbranche.

Die Strategie

Ich will kein Geld verlieren, mit dieser Maxime gehe ich an den Start. Ein ausgewogenes Depot ist für mich wichtig, Anleihen sollen deswegen auch im Portfolio sein. Von Derivaten versuche ich mich allerdings fernzuhalten, was ich nicht verstehe, das kaufe ich nicht. Schließlich lässt sich auch mit Titeln aus Dax und MDax gutes Geld verdienen. Einen Kursrutsch kann ich aussitzen – wenn es anschließend wieder hoch geht. Das kann mir zwar keiner garantieren, aber schließlich versuche ich auf solide Unternehmen zu setzen, die nicht von einem Windhauch aus der Bahn geworfen werden. Und letztlich ist für mich wichtig, wie das Depot zum Kassensturz aussieht.

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

Da bin ich kein Vorbild: Ich habe die als riskant geltende Anlageklasse Aktien stark übergewichtet. Anleihen oder andere Investments (wie Gold) spielen keine große Rolle. Ein Risiko? Ja. Auch wenn ich eigentlich sogar Glück hatte, dass ich kein Gold in mein Depot hatte. Trotzdem ist meine einseitige Anlagestrategie nicht ohne Risiko. Das darf man nicht vergessen.

Sobald sich eine gute Gelegenheit bietet, sollte ich im Bereich festverzinsliche Investments aufstocken. Leider ist das nicht so einfach. Aber früher oder später muss sich doch etwas finden lassen! Am Aktienmarkt lässt sich zurzeit ja auch kein Blumentopf gewinnen – womit wir schon fast wieder beim Thema Frühling wären...

 

Kommentare (6)

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HansHans

18.04.2013, 20:31 Uhr

Frau Schwarzer wird jetzt ordentlich investieren. Vor einigen Wochen war schließlich ihrerseits noch die Rede von "Perlen günstig einzusammeln". Es wird Zeit, dass das Handelsblatt dieses Trauerspiel beendet. Die drei Journalisten zeigen lediglich, dass sie nicht sonderlich viel Ahnung von der Aktienanlage habe, viel mehr werden irgendwelche Titel völlig willkürlich zusammengekauft. Das Ergebnis ist reiner Zufall. Vielleicht sollte das Handelsblatt, sofern diese Kategorie nicht gänzlich eingestellt werden soll, Leute zum Zug kommen lassen, die etwas von der Vermögenslage verstehen und eine klare Strategie verfolgen.

Account gelöscht!

18.04.2013, 21:28 Uhr

Am 15.3.2013, als der Dax ein Verlaufshoch bei 8086 hatte, war die Performance von Schwarzer noch bei 5%. Dass sie jetzt nur noch bei 2% ist zeigt, dass sie keine Ahnung von Chartanalysen hat, die anderen Protagonisten dieser Witzabteilung auch nicht.

Account gelöscht!

18.04.2013, 22:26 Uhr

Was war vor ein paar Tagen hier zu lesen: Die Börsen-Rally kann weitergehen. Und das, nachdem der Dax sich gerade für einen Tag erholt hatte. Aufhören. Drei Strategien, drei Depots.

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