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12.12.2013

17:23 Uhr

Drei Strategien, drei Depots

Zwischenkorrektur oder Trendwende?

Kerstin Leitel will von einer guten Performance der VW-Vorzugsaktie profitieren. Jürgen Röder fragt sich indes, ob der Dax nur eine Verschnaufpause einlegt, oder ob Anleger mit deutlichen Kursverlusten rechnen müssen. 

Georgios Kokologiannis Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

Wann werden Anleger die Reißleine ziehen, die gezielt auf eine Jahresendrally gesetzt haben? Viele dürften auf das bekannte Kursmuster gewettet haben, das nahezu sichere Erträge in den letzten Handelswochen vor Silvester verspricht. 

Doch nach der jüngsten Verlustserie sind die Aktienmärkte nicht nur weit unter ihre Rekordhochs vom Anfang Dezember zurückgefallen – mittlerweile wurden selbst die Gewinne des Vormonats vollständig ausradiert.

Georgios Kokologiannis

Der Redakteur

Mit Geldanlagethemen beschäftigt sich der Diplom-Kaufmann beim Handelsblatt seit über 16 Jahren - davor bereits während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre und beim Finanzconsulting einer Unternehmensberatung.

Twitter: @kokologiannis

Die Strategie

"Mein Ziel ist es, eine durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent per annum zu erreichen – und das möglichst nervenschonend. Zwei Kernbestandteilen meiner Strategie: Erstens der Einsatz von Anlagezertifikaten und anderen Derivaten, mit denen sich zum einen Depotpositionen absichern lassen und die es zum anderen ermöglichen, auch von schwierigen Phasen an den Aktien- und Rohstoffmärkten zu profitieren. Zweitens arbeite ich bei risikoreicheren Engagements mit Stopp-Loss-Marken - das soll dazu beitragen, dass ich nicht zu lange an Fehlinvestitionen festhalte."

Die Regeln

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn werden maximal drei Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, in welchen Abständen sie gemäß ihrer Anlegerperspektive konservativ, chancenorientiert oder spekulativ in Wertpapiere investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,5 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern. Ein Redakteur kann an einigen Tagen eine Kommentarpause einlegen - das Portfolio kann sich dennoch ändern.

 Jetzt zahlt sich die defensive Ausrichtung meines Depots aus: Dank einer hohen Cashquote und speziellen Anlagezertifikaten, die von fallenden Märkten profitieren, sehe ich einer beschleunigten Abwärtsbewegung gelassen entgegen. 

So haben meine Mitte November erworbenen Reverse-Bonuszertifikate auf den Dax (WKN: CB1PG5) gegen den Trend zugelegt und einen Teil der Verluste anderer Depot-Positionen kompensiert. Etwa drei Prozent zusätzlichen Ertrag kann ich mit diesen Papieren noch erzielen, falls der deutsche Leitindex bis Ende April 2014 die Marke von 9950 Punkten nicht überschreitet. Das entspricht einer Rendite von rund sieben Prozent per annum.

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