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28.10.2013

19:03 Uhr

Eurogruppe

Keine weiteren Bankenhilfen für Spanien nötig

Eurogruppenchef Dijsselbloem macht dem sich langsam erholenden Krisenland Spanien Hoffnung. Eine Verlängerung der Bankenhilfe sei nicht nötig. Trotzdem müsse das Land „noch härter und noch länger arbeiten“.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem rechnet damit, dass Spanien wohl keine weiteren Finanzhilfen in Anspruch nehmen muss. dapd

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem rechnet damit, dass Spanien wohl keine weiteren Finanzhilfen in Anspruch nehmen muss.

MadridEine Verlängerung der Milliardenhilfe zur Sanierung maroder Banken in Spanien wird nach Ansicht des Präsidenten der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, aller Voraussicht nach nicht nötig sein. Schon vor der für Dezember geplanten Analyse der finanziellen Unterstützung könne man eine positive Bilanz der Hilfsaktion ziehen, sagte Dijsselbloem am Montag auf einem Wirtschaftsforum in Madrid.

Das spanische Finanzsystem sei „überdimensioniert“ gewesen, dieses Problem sei inzwischen aber gelöst worden, betonte er. Im Vergleich zu den anderen europäischen Instituten seien die spanischen Banken „gut positioniert“. Sie hätten sogar einige Vorteile aufzuweisen.

Bei einem Mittagessen mit Ministerpräsident Mariano Rajoy hoben Dijsselbloem und der Regierungschef eine beachtliche Verbesserung der spanischen Wirtschaft hervor, wie die Regierung mitteilte. Die Ungleichgewichte seien erheblich reduziert, die Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessert worden, habe der Gast hervorgehoben.

Bei einem Treffen in Madrid macht der Präsident der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, dem Krisenland Spanien Hoffnung. dpa

Bei einem Treffen in Madrid macht der Präsident der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, dem Krisenland Spanien Hoffnung.

Zur Rekordarbeitslosigkeit von rund 27 Prozent in Spanien hatte der niederländische Finanzminister auf dem Forum gesagt, das Krisenland müsse mehr Arbeitsreformen in Angriff nehmen, „noch härter und noch länger arbeiten“. Spanien sei aber bereits auf dem Wege der Erholung. Bald werde es auch in Spanien mehr Kredite für Familien und Firmen geben. Dazu werde auch die Verwirklichung der europäischen Bankenunion beitragen, versicherte er.

Spanien hat bei der EU 39,5 Milliarden Euro zur Sanierung seiner Banken beantragt. Das entspricht knapp 40 Prozent der 100 Milliarden, die Brüssel dem Land insgesamt in Aussicht gestellt hatte.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

28.10.2013, 19:22 Uhr

...dieser Unsinn, gespeist von dpa, wird nun wieder in unzähligen Zeitungen veröffentlicht. Nichts hat sich in E gebessert. Die faulen Kredite liegen mittlerweile bei 12 %, und die Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Wochen wieder zulegen (Ferienzeit ist nun vorbei). Ebenso liegt in der spanischen Bad Bank ne Menge Kreditschrott.

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