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30.08.2013

10:33 Uhr

Europäische Zentralbank

Nowotny fordert andauernden Niedrigzinssatz

Der Tiefstand des Leitzinses der EZB soll laut EZB-Ratsmitglied Nowotny lange anhalten. Er rät von Zinserhöhungen aufgrund der aktuellen Situation auf den Finanzmärkten ab. Bei der EZB teilt nicht jeder diese Meinung.

Ewald Nowotny, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), spricht sich für einen anhaltenden Niedrigzinssatz aus. Reuters

Ewald Nowotny, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), spricht sich für einen anhaltenden Niedrigzinssatz aus.

AlpbachDie Europäische Zentralbank (EZB) dürfte ihre Zinsen nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny noch einige Zeit niedrig halten. Solange die Inflationserwartungen wie derzeit stabil seien, sollten die Finanzmärkte keine Zinserhöhung erwarten, sagte Nowotny am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung am Rande eines Wirtschaftsforums im Tiroler Gebirgsdorf Alpbach.

Der langfristige Zinsausblick, den die EZB erstmals vor einigen Monaten gegeben habe, mache dies deutlich. Zwar würden einige EZB-Gouverneure die Prognose der EZB anders interpretieren. „Aber das ist aus meiner Sicht - und ich denke das wurde vom EZB-Präsidenten abgesegnet - die maßgebliche Interpretation“, sagte Nowotny.

Das nächste Mal will die EZB am kommenden Donnerstag über weitere Zinsschritte entscheiden. Von Reuters befragte Experten erwarten, dass die Notenbank den Leitzinssatz für die Euro-Zone unverändert auf dem historischen Tiefstand von 0,5 Prozent lässt.

Von

rtr

Kommentare (8)

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Rechner

30.08.2013, 10:54 Uhr

O-Ton Handelsblatt-Überschriften-Troll
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Nowotny fordert andauernden Niedrigzinssatz
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Estunken und erlogen.

Novotny "fordert" überhaupt nichts - es gibt lediglich seinen Erwartungen Ausdruck: "dürfte ihre Zinsen [...] niedrig halten."

...

Der Artikeltext ist eine wörtliche Wiedergabe der Agenturmeldung, die die Behauptung in der Überschrift nicht im geringsten deckt.

Weshalb die Überschrift der Reuters-Meldung auch lautet: "Nowotny - EZB dürfte Zinsen länger niedrig halten".

Peinlich - mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.

Eher mit Nachrichtenfälschung.

Rechner

30.08.2013, 11:01 Uhr

Nachgereicht:

Der URL der Reuters Meldung:

http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE97T01120130830

Hein_Bloed

30.08.2013, 11:29 Uhr

Der hat wohl seine Befehle aus Berlin nicht richtig verstanden, so daß man per Handelsblatt die Angelegenheit richtig stellen mußte.

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