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13.06.2017

11:19 Uhr

EZB-Direktorin

Britische Banken sollten rechtzeitig EU-Lizenz beantragen

Britische Banken sollen nicht zu lange mit EU-Lizenzanträgen warten – das rät EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger. Andererseits bliebe britischen Finanzinstituten der Zugriff auf den europäischen Markt verwehrt.

Die EZB-Direktorin weist britische Finanzinstitute auf EU-Lizenzanträge hin. Reuters

Sabine Lautenschläger

Die EZB-Direktorin weist britische Finanzinstitute auf EU-Lizenzanträge hin.

FrankfurtEZB-Direktorin Sabine Lautenschläger rät umzugswilligen britischen Banken, nicht zu lange mit Lizenzanträgen zu warten. Falls es zu einem harten Brexit ohne Zugang zum EU-Binnenmarkt komme, kämen Geldhäuser um eine Lizenz für die EU nicht herum, um dort Geschäfte zu tätigen, sagte das Mitglied des sechsköpfigen Führungsteams der Europäischen Zentralbank (EZB) am Dienstag in London laut Redetext. „Daher ist meine Nachricht an die Banken heute recht einfach: Die Uhr tickt. Daher zögert es nicht zu lange heraus, diese zu beantragen.“

Nach einem Austritt Großbritanniens können Geldhäuser von London aus keine Produkte mehr in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen. Dafür erforderlich ist dann eine Lizenz in einem EU-Land. Die EZB ist seit Herbst 2014 für die Aufsicht der großen Institute in der Euro-Zone zuständig. Lautenschläger ist Vize-Chefin der EZB-Bankenaufsicht.

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rtr

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