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22.10.2014

14:10 Uhr

EZB-Stresstest und Banken

Befreiungsschlag? Von wegen!

VonJan Mallien

Es soll ein Wendepunkt in der Euro-Krise sein: Mit ihrem Stresstest will die EZB bei den Banken aufräumen und der lahmenden Wirtschaft im Euro-Raum Luft verschaffen. Doch der Schub dürfte nur schwach ausfallen.

Die Ruhe vor dem Stress: Am Sonntag will die EZB die Ergebnisse des Stresstests vorlegen. dpa

Die Ruhe vor dem Stress: Am Sonntag will die EZB die Ergebnisse des Stresstests vorlegen.

FrankfurtFür Mario Draghi ist es ein Meilenstein, wenn am Sonntag die Ergebnisse des Bankenstresstests auf dem Tisch liegen. Monatelang haben Experten des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB) die Bilanzen von 128 Großbanken aus dem Euroraum durchleuchtet. Ihr Ziel lautete: Endlich Transparenz in die Zahlen der Institute zu bringen. Der umfangreiche Bilanzcheck soll das Vertrauen in die europäischen Banken stärken – und damit der schwächelnden Wirtschaft im Euroraum auf die Sprünge helfen.

Doch ob das gelingt, ist umstritten. „Der Stresstest wird kein Befreiungsschlag für die Konjunktur“, schreibt Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer in einer Analyse. Die Berenberg Bank beziffert den Wachstumseffekt durch das Ende der Bilanzprüfung und den Stresstest für die Eurozone mit 0,2 Prozent. Zum Vergleich: Der aktuell schwache Wechselkurs des Euro bringt nach ihren Berechnungen einen positiven Konjunkturimpuls von ebenfalls 0,2 Prozentpunkten, der Rückgang des Ölpreises sogar 0,4 Prozentpunkte.

Die Skepsis von Ökonomen gegenüber dem Stresstest hat mehrere Gründe. Es gibt Zweifel, ob er wirklich der lahmenden Kreditvergabe auf die Sprünge hilft. Außerdem trifft der aktuelle Konjunktureinbruch die Banken hart: Ihnen drohen neue Abschreibungen auf notleidende Kredite und Staatsanleihen. 

Diese deutschen Banken überprüft die EZB

Großbanken

Commerzbank
Deka-Bank (Spitzeninstitut der Sparkassen)
Deutsche Bank
DZ-Bank (Spitzeninstitut der Volksbanken)
Hypo Real Estate Holding (Deutsche Pfandbriefbank)
SEB
WGZ Bank (2. Spitzeninstitut der Volksbanken)

Landesbanken

Bayerische Landesbank (BayernLB)
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)
Landesbank Berlin (LBB)
Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)
Norddeutsche Landesbank (NordLB)
HSH Nordbank

Sparkassen/Genossenschaftsbanken

Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Haspa Finanzholding (Hamburger Sparkasse)

Immobilienbanken

Aareal Bank
Münchener Hypothekenbank

Förderbanken

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Landwirtschaftliche Rentenbank
NRW.Bank

Sonstige Institute

Volkswagen Financial Services Aktiengesellschaft
Wüstenrot & Württembergische

Draghi dagegen gibt sich nach außen optimistisch. Bereits für 2015 rechnet er mit einem positiven Impuls für die Kreditvergabe der Banken. Sie war zuletzt in der Eurozone Monat für Monat gefallen. Einen wichtigen Grund dafür sieht die EZB in den Bilanzproblemen der Banken. Gerade in den Peripherieländern gibt es große Unsicherheit über faule Kredite, was ein wichtiger Grund dafür sein könnte, dass sich die dortigen Banken mit dem Neugeschäft zurückhalten und überproportional hohe Zinsen verlangen.

Die EZB beklagt, dass ihre Zinspolitik in Peripherieländern nicht ankommt. Obwohl sie den Leitzins auf das Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt hat, sind die Zinsen für Mittelständler in Portugal, Italien und Spanien zum Teil sehr hoch. 

Kommentare (9)

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Herr Helmut Paulsen

22.10.2014, 15:10 Uhr

Die CDU/CSU/SPD ist doch eine tote Partei-Landschaft.

99 % für Merkel, Diskussion 0 % wie gestriegelt.

Die wahren Diskussionen finden in der AfD statt. TTIP, Verhältnis zu Russland, Gegen GEN-Nahrung, Gegen EU-Zentralstaat, Gegen EU-Schulden-und-Transferunion - Das alles wird NUR in der AfD diskutiert.

WO Frau Merkel in ihrer Koalition der Vasallen nur mit der Peitsche knallt, da lebt inder AfD die Diskussions-Demokratie.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article133530458/Freihandel-reisst-tiefe-Graeben-in-der-AfD-auf.html

Darauf könne wir stolz sein. Bitte 15 % Wahlerfolg in HAMBURG ! Freu mich schon auf das Grinsegesicht von WDR-Jörg-Schönenborn am Wahlabend. Zitrone gefressen.

(...)

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Herr Helmut Paulsen

22.10.2014, 15:10 Uhr

Der Kampf gegen IS ist der "Lackmustest" für alle islamischen Staaten, ob sie wirklich bereit sind gegen Extremisten vorzugehen. Türkei hat schonmal nicht bestanden.

IS ist nach meiner Meinung eine künstliche Inszenierung, ausgestattet mit Waffen und Geld, die sunnitischen Extremisten und allen anderen "Kämpfern" als Magnet dient, wenn sie gegen den Westen kämpfen und ggf auch sterben wollen - dann können sie das dort - und nicht bei uns zu hause - hoffentlich !

Die USA sind dabei in der Zwickmühle - einerseits wollen sie den IS-Magnet behalten, so lange es Extremisten gibt die da hinwollen - zum anderen müssen sie natürlich IS bekämpfen.

Schwierig !

Gleichzeitig wird dadurch Europa überschwemmt mit Flüchtlingen - das ist durchaus gewollt dabei weil Bestandteil des Konzeptes "Neue Weltordnung". Gemischte Lemmings-Welt.

In der Bibel steht auch viel Schmarren. Es gibt auch sehr viele fleissige, friedliebende Moslems. Das will ich ihnen gern zugestehen.

Nur müssen die nicht alle in Deutschland zu hause sein oder herkommen wollen. Schon aus der Türkei haben wir 10x mehr Zuwanderer in Deutschland als der Durchschnitt ALLER anderen Zuwanderer.

Mit der ungebremsten Zuwanderung entsteht natürlich auch berechtigter "gesellschaftlicher Gegendruck" - wer das nicht anerkennt ist naiv oder hinterhältig. Das hat mit "fremdenfeindlich" nichts zu tun !

Deutschland ist nicht das Sozialamt für Afrika und Naher Osten.

Das sollte sogar die CSU begreifen.

Warum werden die als "Flüchtlinge" bezeichnet ? Sogar die Kurden in der Türkei in Zeltlagern aus Kobane wollen sofort zurück nach Kobane wenn dort nicht mehr gekämpft wird. Das ist doch anerkennswert ! Aber woher kommen die anderen alle von Marokko bis Irak ? Wer bringt die nach Deutschland zu Hunderttausenden ?

Warum soll Deutschland zugestopft werden ? Je mehr reinkommen - umsomehr kommen hinterher. Will die CSU das ?

Herr Helmut Paulsen

22.10.2014, 15:10 Uhr

"EU in Brüssel" ist ein Eliten-Projekt verkappter verschworener Diktatoren. Dazu gehört auch Schäuble. Die wollen nicht diskutieren, über garnichts - weil sie ferngesteuerte Vasallen der Welt-Finanz sind.

Zentralbanken verteilen als Dealer das Haschisch an die Börsen in Form von Gelddrucken. Der Entzug wird lange dauern !!

Raute-Merkel und Schäuble regieren Deutschland wie Königin und König.

Das ist eine Schande für Deutschland !!

Draghi will "Faule Kredite" der Süd-Banken aufkaufen auf Steuerzahlers Kosten, damit die Süd-Banken Geld haben um neue "Faule Kredite" ausgeben zu können.

(...)

Die jungen Menschen sehnen sich nach Anstand, Werten, Moral - in der peversen Pornowelt in den Medien, Lügen, Propaganda, Dreck-Queens, Überwachung, Korruption und und und. Alles Schlechte gedeiht im Hintergrund von Merkels Politik.

Die Triebkraft des europ. Kontinentes über Jahrhunderte ist und war die VERSCHIEDENHEIT der Länder und ihre FREIHEIT.

Genau dieser Antrieb ist durch "EU in Brüssel" zerstört, wo Lüge, Gleichmeierei, Zentralmacht regieren. SO lange das so bleibt ... so lange bleibt Europa gelähmt und es geht weiter bergab. Wie bei einem Löwen im Zoo, der nur noch sinnlos vor den Gitterstäben hin- und herläuft.

Draghi ist als Vasall von Goldman Sachs NUR damit beschäftigt, freies Geld zu generieren, mal gedruckt, mal durch Aufkäufe von Schrott-Papieren. Er macht alles zu Geld das dann nach Dow Jones und Nasdaq fliesst. DAS IST SEIN AUFTRAG.

Der Depp ist Deutschland als ferngesteuertes, politisch verlogenes Land, machtlos gegenüber EZB und "EU in Brüssel" überall freiwillig der Voll-Idiot mit Frau Merkel als Rauten-Königin im Auftrag der Welt-Finanz-Ober-Elite der Salomonischen Freimaurer-Logen als Welt-Geld-Diktatur.

(...)

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