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04.03.2006

14:16 Uhr

Klare Preisabsprachen

Im Vertrag mit einem Vermögensverwalter sollten Kosten eindeutig und umfassend geregelt sein. Dazu gehören auch so genannte weiche Kosten wie Bonifikationen auf Fonds, eine Begrenzung von Fremdkosten und Absprachen über Konditionen für valutarische Soll-Salden.

Zweifelhafte Seriosität

Einen Vermögensverwalter ausschließlich nach seinem Anlageerfolg zu bezahlen, empfiehlt sich nicht. Dies kann ihn unter Umständen dazu anreizen, zu hohe Risiken einzugehen. Ohnehin dürfen Zweifel an der Seriosität eines Anbieters erlaubt sein, der sich allein über den Erfolg honorieren lässt.

Kosten und Nutzen

Besitzer mittelgroßer Depots sollten nicht zu stark und zu aktiv auf Einzelpositionen setzen. Denn die Gebühren für Käufe und Verkäufe einzelner Wertpapiere nagen beträchtlich an der Rendite. In standardisierten Vermögensverwaltungen setzen Berater bei Depots im Umfang von 100 000 Euro daher aus Kostengründen überwiegend auf Fonds und Zertifikate.

Kontrolle ist besser

Auch wer den Finanzberater seines Vertrauens gefunden hat, sollte vor dem Abschluss langfristiger Verträge etwa für die private Altersvorsorge das Angebot etwa bei einer Verbraucherzentrale überprüfen oder sich eine zweite Offerte machen lassen. Denn die Finanzvermittler sind zwar in der Regel daran interessiert, langfristige Kundenverbindungen aufzubauen. Aber ihr Einkommen besteht aus Vertriebsprovisionen.

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