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25.10.2013

19:46 Uhr

Fed-Chefin

Tea Party könnte Yellens Bestätigung erschweren

US-Präsident Barack Obama hat Janet Yellen als neue Fed-Chefin nominiert. Nun muss der Senat der Auswahl noch zustimmen. Ein Senator der republikanischen Tea Party will es Yellen dabei so schwer wie möglich machen.

Der Tea-Party-Anhänger Rand Paul will die Nominierung mit einem sogenannten „Hold“ versehen. Das hätte zur Folge, dass mindestens 60 der 100 Senatoren für Janet Yellen stimmen müssen. ap

Der Tea-Party-Anhänger Rand Paul will die Nominierung mit einem sogenannten „Hold“ versehen. Das hätte zur Folge, dass mindestens 60 der 100 Senatoren für Janet Yellen stimmen müssen.

WashingtonEin republikanischer US-Senator will einem Medienbericht zufolge dafür sorgen, dass Janet Yellens Bestätigung als Fed-Chefin nur mit deutlicher Mehrheit erfolgen kann. Der Tea-Party-Anhänger Rand Paul werde die Nominierung mit einem sogenannten „Hold“ versehen, berichtete der Sender CNBC am Freitag unter Berufung auf eine dem Politiker nahe stehende Person. Dann müssten mindestens 60 der 100 Senatoren für Yellen stimmen.

Der Abgeordnete wolle ein Votum über sein Gesetzesvorhaben erzwingen, der US-Notenbank eine Rechenschaftspflicht gegenüber dem Kongress aufzuerlegen. Es wird erwartet, dass Yellen die notwendige Zahl von Stimmen erhält. Pauls Büro nahm zu dem Bericht zunächst nicht Stellung.

Biographisches über Janet Yellen

Alter

Janet Yellen ist 67 Jahre alt, geboren wurde sie am 3. August 1946.

Geburtsort

Yellen stammt aus Brooklyn, New York.

Ausbildung

Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften von der Brown University (US-Staat Rhode Island, 1967); Doktor in Wirtschaftswissenschaften von der Yale University (US-Staat Connecticut, 1971)

Erfahrung

Seit 2010 stellvertretende Präsidentin der Fed; von 2004 bis 2010 Präsidentin der Federal Reserve Bank of San Francisco; von 1997 bis 1999 Vorsitzende des Rats der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses (Council of Economic Advisers); von 1994 bis 1997 Mitglied des Federal Reserve Board of Governors; von 1980 bis 1994 Lehrkraft an der University of California, Berkeley; von 1978 bis 1980 Dozentin an der London School of Economics and Political Science; von 1977 bis 1978 Ökonomin bei der Federal Reserve; von 1971 bis 1976 Assistenzprofessorin an der Harvard University.

Familie

Verheiratet mit George A. Akerlof, Wirtschaftsnobelpreisträger und Professor an der kalifornischen Berkeley-Universität; ein Sohn: Robert Akerlof

Yellen wurde von Präsident Barack Obama als Nachfolgerin von Fed-Chef Ben Bernanke nominiert. Der von den Demokraten beherrschte Senat muss der Auswahl noch zustimmen. Zwar wird mit turbulenten Sitzungen in der Kongress-Kammer gerechnet.

Eine Mehrheit von mehr als 60 Stimmen für die jetzige Fed-Vize-Chefin gilt Experten zufolge jedoch als sicher. Der zuständige Ausschuss des Senats dürfte sich nicht vor Mitte November mit dem Fall beschäftigen. Bernanke scheidet Anfang kommenden Jahres aus dem Amt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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DeutscherMichel

29.10.2013, 10:31 Uhr

Ich drücke Rand Paul die Daumen. Immer mehr Geldfälscherei, ich meinte Quantitative Easing wie von Frau Yellen vertreten, kann nicht unsere Probleme lösen, sondern wird die Probleme im Gegenteil noch vergroessern.

Ich darf an dieser Stelle zudem daran erinnern, dass Rands Vater Ron Paul der einzige war, der gegen den Patriot Act gekämpft hat, dem wir nun zu verdanken haben, dass die NSA alles und jeden ausspioniert.

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