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13.02.2013

13:42 Uhr

Fed-Mitglied

„Wir sollten unsere Anleihekäufe zurückfahren“

Die Geldschwemme muss bereits jetzt gedrosselt werden, meint Charles Plosser. Der Präsident der Federal Reserve Bank von Philadelphia fordert die Fed auf deutlich früher die lockere Geldpolitik einzudämmen.

Das Symbol der Federal Reserve. Der Philadelphia-Chef fordert ein baldiges Ende der Anleihekäufe. AFP

Das Symbol der Federal Reserve. Der Philadelphia-Chef fordert ein baldiges Ende der Anleihekäufe.

Die Arbeitslosenquote in den USA wird nach Einschätzung von Charles Plosser bis zum Jahresende nahe sieben Prozent fallen. Dies würde einer Verringerung bei den monatlichen Anleiheläufen der US-Notenbank rechtfertigen, erklärte der Präsident der Federal Reserve Bank von Philadelphia am Donnerstag in Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien.

„Wenn meine Prognose richtig ist, sollten wir wenigstens damit beginnen, unsere Anlagekäufe zurückzuschrauben“, sagte Plosser nach seiner Rede zu Journalisten. Aus praktischen Erwägungen heraus dürften die Bondkäufe zunächst verringert werden, bevor die quantitative Lockerung (QE) komplett eingestellt wird, fügte er hinzu.

Was 2012 aus 1.000 Euro wurde

Zypriotische Aktien (CSE)

407 Euro

Öl (WTI)

899 Euro

Spanische Aktien (Ibex)

968 Euro

Chinesische Aktien (Shanghai Composite)

989 Euro

Sparbuch (Durchschnitt)

1005 Euro

Tagesgeld (Durchschnitt)

1014 Euro

US-Staatsanleihen

1029 Euro

Gold

1034 Euro

Bundesanleihen

1038 Euro

Dow Jones

1049 Euro

Silber

1052 Euro

Nikkei 225

1069 Euro

EuroStoxx 50

1149 Euro

Schweizerische Aktien (SMI)

1167 Euro

Italienische Staatsanleihen

1203 Euro

Euro-Unternehmensanleihen (Non-Investment-Grade)

1242 Euro

Irische Staatsanleihen

1297 Euro

Dax

1299 Euro

Griechische Aktien (ASE)

1342 Euro

Griechische Staatsanleihen (inkl. Schuldenschnitt, ohne Rückkauf)

1452 Euro

Türkische Aktien (ISE 100)

1576 Euro

Venezolanische Aktien (IBC)

2882 Euro

In der US-Notenbank ist ein Streit darüber entbrannt, wie lange das Anleihekaufprogramm noch fortgesetzt werden soll. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank hatte bei seiner jüngsten Sitzung das Volumen der Käufe von Treasuries und Hypotheken- Papieren von monatlichen 85 Mrd. Dollar bestätigt. Die Käufe sollen das Wirtschaftswachstum der USA ankurbeln und die Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent verringern.

Die Fed solle ihre Bondkäufe “lange vor” dem Erreichen einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent zurückfahren, sagte Plosser weiter. An diesem Punkt müssten die FOMC-Mitglieder erwägen, den Leitzins wieder anzuheben. Die Fed-Funds-Rate liegt seit Dezember 2008 nahe null.

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